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Der Helixnebel – berühmt als das "Auge von Sauron" bezeichnet – starrt uns aus den Tiefen des Weltraums an und gehört zu den atemberaubendsten und nächstgelegenen planetarischen Nebeln am Himmel. Er befindet sich nur etwa 650 Lichtjahre entfernt im Sternbild Wassermann und ist das leuchtende Überbleibsel eines sonnenähnlichen Sterns in seinen dramatischen Todeskämpfen. Als der Stern seinen nuklearen Brennstoff erschöpfte, blähte er sich zu einem roten Riesen auf und schloss dann gewaltsam seine äußeren Schichten ab – und schleuderte sie mit enormen Geschwindigkeiten ins All. Was übrig bleibt, ist ein glühender weißer Zwergkern, nicht größer als die Erde, aber strahlend mit intensiver ultravioletter Strahlung, die das ausgestoßene Gas wie ein Neonlicht erhellt. Von unserem Standpunkt auf der Erde blicken wir direkt durch einen billionen Meilen langen Tunnel aus leuchtendem Wasserstoff und Sauerstoff – was die Illusion eines perfekten, unheimlichen Auges mit einer hellen zentralen Pupille (dem weißen Zwerg) erzeugt, umgeben von komplizierten Ringen und Fäden. Diese zarten, kometenartigen Knoten und fadenartigen Stränge sind dichte Klumpen aus Gas und Staub, die hartnäckig die explosiven letzten Ausbrüche des Sterns überlebt haben. Obwohl er in vielen Bildern als flache, ringartige Struktur erscheint, ist die Helix tatsächlich eine dreidimensionale Helix oder zylindrische Hülle – eine komplexe, etwas chaotische sich ausdehnende Blase, die von den Winden und der Strahlung des sterbenden Sterns geformt wurde. Sie erstreckt sich über fast 3 Lichtjahre (ungefähr die Hälfte der Entfernung zum nächsten Stern) und ist einer der größten und detailliertesten planetarischen Nebel, die wir aus der Nähe studieren können. Dieser faszinierende "letzte Atemzug" eines Sterns bietet Astronomen einen seltenen, lebendigen Schnappschuss davon, wie durchschnittliche Sterne wie unsere Sonne eines Tages ihr Leben beenden werden – sanft (nach kosmischen Maßstäben) ihr Material verstreuend, um die nächste Generation von Sternen und Planeten zu säen. (Quelle: NASA / Jet Propulsion Laboratory-Caltech
Ein gespenstisches kosmisches Auge, in atemberaubenden Details festgehalten – und uns daran erinnernd, dass selbst Sterne dramatische Finales haben.

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