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Black Hole
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Jupiters ruhige, gestreifte Oberfläche verbirgt ein turbulentes Geheimnis tief im Inneren. Aus der Ferne erscheint der König der Planeten fast täuschend einfach – wirbelnde Wolken aus Wasserstoff und Helium. Doch die NASA-Mission Juno hat diese Illusion zerstört und ein wild komplexes Inneres offenbart, das alles andere als einheitlich ist. Mit Juno's ultra-präzisem Gravitation Wissenschaftsinstrument haben Wissenschaftler entdeckt, dass Jupiter erstaunliche 11 bis 30 Erdmassen schwerer Elemente beherbergt – oft in der Astronomie als "Metalle" bezeichnet (denken Sie an Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Gesteins-/Eismaterialien). Diese sind nicht gleichmäßig über den Planeten verteilt; stattdessen sind sie stark zum Zentrum hin konzentriert, was eine geschichtete, inhomogene Struktur schafft. Diese Entdeckung stellt die lange gehegten Theorien zur Entstehung von Gasriesen auf den Kopf. Klassische Modelle bevorzugten die Vorstellung, dass Jupiter durch sanftes Aufsammeln winziger Kieselsteine aus dem frühen solaren Nebel gewachsen ist. Aber die ungleiche Verteilung der Metalle deutet auf eine dramatischere Entstehungsgeschichte hin: Jupiter hat wahrscheinlich massive, felsige Planetesimale – Bausteine in der Größe kleiner Planeten – früh in seinem Leben verschlungen. Diese schweren Brocken stürzten tief in das Schwerefeld des jungen Jupiters, bevor der Planet schnell große Mengen Gas verschlang. Im Gegensatz zu leichten Kieselsteinen, die leicht verstreut werden könnten, sanken diese massiven Planetesimale nach innen und bereicherten das tiefe Innere. Dieses hybride "planetesimal-dominierte" Szenario erklärt die Daten besser als reine Kieselakkretion. Noch überraschender? Jupiters Inneres brodelt nicht wie ein kochender Topf, wie Generationen von Modellen angenommen haben. Tiefe Konvektion ist überraschend begrenzt, was Schichten hinterlässt, die hartnäckig getrennt bleiben. Dies stellt alles in Frage, was wir über die Zirkulation von Material in Gasriesen zu wissen glaubten. Die Auswirkungen reichen weit über unser Sonnensystem hinaus. Wenn andere große Exoplaneten diese geschichtete, metallangereicherte Struktur teilen, könnten Teleskope wie das James-Webb-Teleskop ihren tatsächlichen Gehalt an schweren Elementen unterschätzen – was potenziell unsere Interpretation ferner Welten neu schreiben könnte. Jupiter ist nicht nur ein Riese – er ist ein kosmischer Rosetta-Stein, der uns zwingt, darüber nachzudenken, wie Planeten geboren werden und sich in der Galaxie entwickeln.

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NGC 613 — eine atemberaubende Balkenspiralgalaxie — liegt etwa 67 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Bildhauer, ein kosmisches Juwel, das erstmals von William Herschel am 9. Dezember entdeckt wurde. Ihr Herz, ein markanter zentraler Balken, durchschneidet den Kern, umgeben von einem zarten inneren Ring. Von dort entfalten sich die Spiralarmen in anmutigen, mäßig lockeren Spiralen, während ein brillanter Wulst — fast 9.000 Lichtjahre breit — im Licht unzähliger Sterne erstrahlt. Der Balken selbst ist auffallend breit und etwas unregelmäßig, mit dramatischen Staubstreifen, die seine vorderen Kanten nachzeichnen. Diese staubigen Autobahnen fördern intensive Sternentstehung an den Enden des Balkens und in den wirbelnden Armen, die Regionen lebhafter kosmischer Schöpfung erleuchten. Tief im Kern geben massive junge Sterne dem Spektrum der Galaxie den charakteristischen Glanz einer H II-Region, was NGC 613 ihre Klassifizierung als H II-Galaxie einbringt. Ein faszinierender Radioring — etwa 1.100 Lichtjahre breit — umgibt den Kern, während eine eigenartige, 2.000 Lichtjahre lange lineare Struktur senkrecht darüber verläuft, bestehend aus drei unterschiedlichen Klumpen. Im Zentrum lauert ein supermassives schwarzes Loch, dessen Masse auf zwischen 20 und 90 Millionen Sonnenmassen geschätzt wird, das still und leise über diese dynamische Galaxie herrscht. 2016 beobachteten Astronomen eine spektakuläre Explosion in NGC 613: SN 2016gkg, eine Typ IIb-Supernova. Diese seltenen Ereignisse beginnen mit wasserstoffreichen Spektren wie typischen Typ II-Explosionen, aber während sie sich entwickeln, werfen sie ihre äußeren Schichten ab und verwandeln sich in Typ Ib. Hier sind einige atemberaubende Ansichten dieser faszinierenden Galaxie:
(Bilder: Hubble/ESA/NASA und ESO-Kombinationen, die die komplexe Struktur, die leuchtenden Arme und den staubigen Balken von NGC 613 zeigen.)

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