OpenAI und ServiceNow haben einen Dreijahresvertrag unterzeichnet, um die KI-Modelle von OpenAI direkt in die Geschäftsanwendungsplattform von ServiceNow zu integrieren. Die Partnerschaft umfasst eine Umsatzverpflichtung von ServiceNow an OpenAI, obwohl die spezifischen Bedingungen nicht offengelegt wurden. Das bedeutet, dass OpenAI basierend auf der tatsächlichen Nutzung ihrer Modelle durch Kunden innerhalb der Workflows von ServiceNow bezahlt wird.​ Was diesen Deal bedeutend macht, ist der Fokus auf KI-Agenten, autonome Bots, die unabhängig handeln können, ohne menschliche Anweisungen. ServiceNow wird zwei Schlüsseltechnologien von OpenAI einbetten: Sprachagenten für Kundenservice-Interaktionen und Computer-Nutzungsmodelle, die IT-Aufgaben wie das Neustarten von Computern oder den Zugriff auf Daten in Altsystemen erledigen können. Dies ersetzt im Wesentlichen die manuelle Arbeit, die Mitarbeiter derzeit leisten.​ Die Partnerschaft spiegelt einen breiteren Wandel wider, der in der Unternehmenssoftware stattfindet. Salesforce, SAP und Workday integrieren alle KI-Agenten in ihre Plattformen und machen autonome Workflows zur Norm statt zur Option. Für OpenAI ist dies entscheidend für den Aufbau von Unternehmensumsätzen; sie konkurrieren mit Anthropic, Google und Microsoft um den Zugang zu Geschäftskunden. Für ServiceNow ermöglicht der Deal, führende KI-Fähigkeiten bereitzustellen, ohne alles intern entwickeln zu müssen, während die Kunden in ihrem Ökosystem gehalten werden.​ Der Zeitpunkt ist wichtig, da KI-Agenten beginnen, den IT-Arbeitsmarkt zu stören, der seit Jahren schrumpft, während Unternehmen mehr Arbeit automatisieren. ServiceNow wird Ingenieure direkt mit Kunden zusammenarbeiten lassen, um diese KI-Fähigkeiten zu implementieren, was die Einführung einfacher und schneller macht. Mit einem bereits durch die KI-Nachfrage getriebenen Umsatzwachstum von 22 % positioniert sich ServiceNow als die Plattform, auf der Unternehmen autonome Mitarbeiter einsetzen.