Dempseys "Schelling-Punkt-Unternehmen"-Beitrag ist der beste Rahmen, den ich gesehen habe, um zu verstehen, wie das Wahrnehmungsspiel tatsächlich in aufkommenden Technologiekategorien funktioniert. Einige Unternehmen konkurrieren nicht über das Produkt. Sie konkurrieren darum, der 'Fokalpunkt' für eine Ideologie zu werden. Palantir für GovTech, Anduril für Verteidigung, OpenAI für LLMs. Man hört von der Kategorie, man denkt an sie. Das ist der Graben. Nicht Technologie - sondern Lesbarkeit. Ich mag auch das Konzept des P/R-Verhältnisses > Wahrnehmung zu Realität. Das ist die Differenz zwischen dem, was die Leute glauben, dass du werden wirst, und dem, was du tatsächlich bist. Ein hohes P/R gibt dir Zeit, Talent, Kapital. Die Fehlzustände sind jedoch lehrreich. Wenn ein Schelling-Punkt-Unternehmen implodiert, stirbt es nicht einfach. Es vergiftet den Brunnen für die gesamte Kategorie. Der interessanteste Teil: Was passiert, wenn eine gehypte Kategorie keine 'legitimen Vermögenswerte' zum Kaufen hat? Die Märkte füllen das Vakuum. Er nennt diese "Rezeptoren" für Spekulation. Unternehmen, die rein existieren, um Kapital zu absorbieren, das nach Exposition gegenüber einem Thema sucht. Nur Gefäße für Glauben, Mann. Wie Bittensor für Krypto x AI - es wurde der Schelling-Punkt für "dezentralisierte KI", nicht wegen technischer Verdienste, sondern weil es als reines Spiel lesbar war. Als diese Lesbarkeit zusammenbrach, floh das Kapital zu anderen Gefäßen. GOAT, ai16z, Zerebro. Milliarden in FDV verdampften Wochen später. Der Rezeptor brach und die Spekulation... schwappte einfach zum nächsten. Aber die echte Frage, um die er kreist: Kannst du Unternehmen aufbauen, bei denen Wahrnehmung und Realität nicht grundlegend entkoppelt sind? Wo der Mechanismus zur Ansammlung von Glauben auch die Bedingungen schafft, damit es wahr wird? Hyperstititionen.