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Es ist wirklich bemerkenswert, wie viele Dinge in der Biologie, die wir völlig als selbstverständlich ansehen, zufällig übernommen wurden.
Ein Beispiel:
Wenn Wissenschaftler ein Gel laufen lassen, um DNA-Moleküle zu trennen, fügen sie normalerweise Ethidiumbromid zum Agar hinzu. Ethidiumbromid ist ein fluoreszierender Farbstoff, der sich in die DNA-Rillen einlagert und eine rötliche Farbe abgibt, wenn man UV-Licht darauf scheint. Es ist eine einfache Möglichkeit zu sehen, wo die DNA im Gel endet.
Aber der einzige Grund, warum die Ethidiumbromid-Färbung überhaupt stattfand, ist ein defekter Zentrifuge.
Im Jahr 1972 versuchten zwei niederländische Wissenschaftler (Cees Aaij und Piet Borst), DNA aus Mitochondrien zu trennen. Sie drehten die DNA in einer großen Zentrifuge, und die Maschine ging kaputt.
Unbeeindruckt beschlossen die beiden, ihre DNA stattdessen mit Gelen zu trennen. Agarose-Gelelektrophorese wurde seit den 1960er Jahren verwendet, um radiolabelte DNA zu trennen. Die DNA-Moleküle wurden modifiziert, um ein radioaktives Isotop (normalerweise schwerer Phosphor) zu tragen, und dann bewegten die Wissenschaftler sie durch das Gel und verwendeten einen Strahlungsdetektor, um herauszufinden, wo die DNA hinging. Das war offensichtlich sowohl mühsam als auch gefährlich.
Die brillante Einsicht, die Aaij und Borst hatten, war stattdessen, einfach Ethidiumbromid zum Gel hinzuzufügen, damit die DNA stattdessen "leuchtet". Keine Strahlung nötig. Die niederländischen Wissenschaftler hörten ganz auf, ihre Zentrifuge zu benutzen, und begannen stattdessen, DNA-Moleküle mit diesem neuen Ansatz zu trennen. Ihre Entdeckung verbreitete sich schnell.
(Die ersten Gele sahen zwar aus wie Müll!)


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