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Jupiter ist heute nur ein Schatten seines ursprünglichen riesigen Selbst. Neue bahnbrechende Forschungen zeigen, dass der Jupiter, den wir kennen – bereits das unbestrittene Schwergewicht des Sonnensystems – einst dramatisch größer und magnetisch viel heftiger war. Ungefähr 3,8 Millionen Jahre nachdem die ersten festen Körner im jungen solaren Nebel kondensierten (was einen entscheidenden Übergang markiert, als die protoplanetare Scheibe zu dissipieren begann), war unser Riesenplanet 2 bis 2,5 Mal so groß wie sein aktueller Radius – so aufgebläht, dass er mehr als 2.000 Erden ganz verschlucken konnte. Noch erstaunlicher: Sein Magnetfeld brüllte mit etwa 21 Millitesla (mT) – ungefähr 50 Mal stärker als die heutige ~0,4 mT Kraftzentrale. Dieser aufgeladene Dynamo hätte eine massive Höhle in die umgebende Gasscheibe geblasen, die Jupiters Drehgeschwindigkeit diktierte, weitere Akkretion begrenzte und die Bildung und Platzierung seiner Monde tiefgreifend beeinflusste. Wie entdeckten Astronomen dieses alte Schnappschuss, ohne sich auf spekulative Entstehungsmodelle zu verlassen? Die Forscher Konstantin Batygin (Caltech) und Fred C. Adams (Universität von Michigan) nutzten clever beobachtbare Beweise: Die subtilen, leicht geneigten orbitalen Bewegungen von zwei kleinen inneren Monden, Amalthea und Thebe (die eng an Jupiter liegen, innerhalb der Bahnen der berühmten galiläischen Monde).
Die Erhaltung des Drehimpulsbudgets von Jupiter, während die circumjovianische Scheibe verblasste.
Durch die Kopplung dieser präzisen dynamischen Einschränkungen konnte das Team Jupiters Größe, innere Struktur und magnetische Intensität zu dem genauen Zeitpunkt bestimmen, als die Gasscheibe um den Planeten dissipierte – und seine Eigenschaften für Milliarden von Jahren festlegte. Diese magnetische Dominanz hat wahrscheinlich die Architektur des gesamten frühen Sonnensystems geformt: Sie regulierte den Materialzufluss, formte die circum-jovianische Scheibe, in der sich die Monde bildeten, und beeinflusste vielleicht sogar die breitere Migration und Anordnung der Planeten. Die Ergebnisse stimmen wunderbar mit der Kernakkretionstheorie überein und liefern eine der klarsten, empirisch fundierten Ansichten über die formative Jugend eines Gasriesen – und bieten einen entscheidenden Maßstab für die Interpretation der vielfältigen Population von riesigen Exoplaneten, die jetzt um andere Sterne entdeckt werden. Schlüsselpapier
Konstantin Batygin & Fred C. Adams, „Bestimmung des ursprünglichen physikalischen Zustands von Jupiter“, Nature Astronomy (2025). DOI: 10.1038/s41550-025-02512-y
(Auch verfügbar auf arXiv: 2505.12652)(Visualisieren Sie den jungen, aufgeblähten Jupiter mit seinen intensiven Magnetfeldlinien, die die Szene dominieren – hier sind repräsentative künstlerische Impressionen und Diagramme aus der Berichterstattung über diese bahnbrechende Studie.)

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