AI-Werksidentitätsnachweis @OpenGradient , @idOS_network , @opensea Mit der raschen Verbreitung von Werken, die auf AI-Technologie basieren, treten immer wieder Verwirrungen und Plagiatsdiskussionen auf, die sich um die Frage drehen, wer sie geschaffen hat. Besonders in Umgebungen, in denen von AI generierte Bilder oder Videos in Form von NFTs verbreitet werden, ist es häufig schwierig, die Verantwortlichkeit nur anhand der bestehenden Urheberrechtskonzepte klar zu unterscheiden. Vor diesem Hintergrund wird die Struktur des AI-Werksidentitätsnachweises, die OpenGradient, idOS und OpenSea kombiniert, als technologische Antwort auf die Frage, wem die Verantwortung zugeordnet werden soll, anstatt die Frage nach dem Schöpfer zu stellen, zunehmend beachtet. Der Ausgangspunkt dieser Struktur ist der Nachweis, wie AI tatsächlich Ergebnisse erzeugt hat. OpenGradient zeichnet den Ausführungsprozess des AI-Modells über eine als HACA bezeichnete AI-Berechnungsarchitektur auf der Blockchain auf. In diesem Prozess führt der Inferenzknoten die tatsächlichen Berechnungen durch, während der Validierungsknoten überprüft, ob die Berechnungen mit dem festgelegten Modell und den Parametern übereinstimmen, und die Speicher- und Datennodes die Integrität des Modells und der Eingabedaten aufrechterhalten. Dadurch erhält jedes AI-Ergebnis einen einzigartigen Transaktionsnachweis, der angibt, welches Modell verwendet wurde und unter welchen Bedingungen es erzeugt wurde. Dies bedeutet, dass das AI-Ergebnis nicht einfach eine Datei ist, sondern ein Produkt mit einem überprüfbaren Erstellungshistorie. Allerdings reicht der Nachweis des Erstellungsprozesses nicht aus. Es muss auch geklärt werden, wer diese AI betrieben hat und wer die Verantwortung für das Ergebnis trägt. Diese Rolle übernimmt das dezentrale Identitätssystem idOS. idOS bietet durch Passporting und Daten-Ingestion-Strukturen eine einmalige Überprüfung der Identität von Einzelpersonen oder Organisationen und stellt das Ergebnis in Form von wiederverwendbaren Berechtigungsnachweisen zur Verfügung. Dadurch kann der Schöpfer nachweisen, dass er eine verifizierte Identität hat, ohne persönliche Informationen offenlegen zu müssen, und kann Informationen nur dann begrenzt offenlegen, wenn es notwendig ist. Diese Struktur fungiert als technischer Kompromiss, um sowohl Anonymität als auch Verantwortlichkeit aufrechtzuerhalten. Die Verbindung, die die AI-Erstellungshistorie und die menschliche Identität zusammenführt, wird durch den Ethereum-Authentifizierungsdienst EAS hergestellt. Den AI-Inferenzresultaten, die bei OpenGradient erzeugt werden, wird ein einzigartiger Hash zugewiesen, und dieser wird mit dem Hash des von idOS ausgestellten Identitätsnachweises kombiniert und als eine einzige Authentifizierung aufgezeichnet. Diese Authentifizierung kann in On-Chain- oder Off-Chain-Form gespeichert werden und letztendlich in die NFT-Metadaten aufgenommen werden. Infolgedessen kann der Käufer eines NFTs kryptographisch überprüfen, welches AI-Modell zur Erstellung des Werks verwendet wurde und welche menschliche Entität für das Ergebnis verantwortlich ist. Diese Informationen können direkt bei der Registrierung von NFTs auf OpenSea verwendet werden. Da OpenSea bereits eine IPFS-basierte Metadatenstruktur unterstützt, ist es möglich, die EAS-Authentifizierungsidentifikatoren als Eigenschaften der Metadaten einzufügen. Dies ersetzt zwar nicht die bestehenden transaktionsbasierten Authentifizierungen oder manuellen Meldungsverfahren, bietet jedoch eine zusätzliche Vertrauensebene. Insbesondere im Falle von Plagiatsvorwürfen zeigt sich der Unterschied darin, dass die Überprüfung der Erstellungshistorie und der Identitätsverbindung sofort erfolgen kann, im Gegensatz zu den bestehenden DMCA-Verfahren, die mehrere Tage in Anspruch nehmen können. Diese Struktur steht auch in gewissem Maße im Einklang mit dem rechtlichen Umfeld von 2025. In den USA wurde durch das Urteil Thaler v. Perlmutter klar bestätigt, dass das Urheberrecht nur dem menschlichen Autor zusteht, und das AI-Gesetz der Europäischen Union betont ebenfalls die Verantwortung des menschlichen Betreibers für die Ergebnisse von AI-Systemen. In diesem Kontext spielt die Art und Weise, wie die AI nicht als Urheberrechtsinhaber anerkannt wird, aber der Mensch, der die AI betreibt und nutzt, klar als verantwortliche Entität aufgezeichnet wird, eine Rolle bei der Überbrückung der Kluft zwischen institutionellen Anforderungen und technischen Realitäten. Natürlich gibt es auch Grenzen. Handlungen wie das Proxy-Minting, bei denen ein verifizierter Benutzer stellvertretend eine Unterschrift bereitstellt, sind technisch schwer vollständig zu blockieren, und es bleibt ein Spannungsverhältnis zwischen Datenschutz und Streitbeilegung. Darüber hinaus kann diese Struktur nicht überprüfen, ob die Trainingsdaten des AI-Modells rechtmäßig waren, sodass urheberrechtliche Probleme auf Modellebene als separate Herausforderung bestehen bleiben. Dennoch hat diese Identitätsnachweisstruktur die Eigenschaft, den Erstellungsprozess von AI-Werken und die verantwortliche Entität als ein überprüfbares Protokoll zu verbinden, was die Diskussion über AI-Plagiatsvorwürfe von einem nachträglichen Streit zu einem vorab überprüfbaren Problem verwandelt. Insgesamt hat sich dieses Modell, das die Berechnungsnachweise von OpenGradient, die dezentrale Identität von idOS, die Authentifizierung von EAS und die NFT-Vertriebsstruktur von OpenSea kombiniert, als eine realistische Methode etabliert, um das Vertrauensproblem rund um AI-Werke technologisch zu behandeln. Dies verschiebt die Diskussion über Werke, die von AI geschaffen wurden, von der Unklarheit des Schöpfers hin zur Klarheit der Verantwortung und bietet eine Grundlage für das überprüfbare Urheberrechtsmanagement in digitalen Schaffensumgebungen.