Was gerade in den USA rund um den CLARITY Act passiert, ist nichts weniger als die Verteidigung eines Monopols. Die Banken wollen die einzigen bleiben, die mit... Geld Geld verdienen dürfen. Taxis haben dasselbe mit dem Transport versucht. Die Medien haben dasselbe mit Informationen versucht. Wir wissen alle, wie das endete. Die Banken wollen die Kontrolle über Geld in einer sich öffnenden digitalen Welt behalten. Das wird nicht funktionieren. Einige Banken verstehen das und passen sich bereits an. Andere haben einen anderen Weg gewählt. Das Kernproblem ist einfach: Heute zahlen Banken den Einlegern ~0,1% Zinsen, während Stablecoin-Emittenten T-Bills mit ~4–5% Rendite halten. Wenn Stablecoins diese Rendite nativ an die Nutzer weitergeben könnten, würden sich die Wettbewerbsbedingungen rund um Einlagen dramatisch ändern. Angesichts dessen drängt ein Teil der Branche auf gesetzliche Klarheit, die die Mechanismen zur Erzielung von Stablecoin-Renditen einschränkt, insbesondere durch Abschnitt 404 des CLARITY Act. Die Mathematik ist klar: Wenn Stablecoins wettbewerbsfähige Zinsen zahlen, könnten einige Banken einen erheblichen Anteil an Einlagen und Kreditkapazität verlieren. Das ist nicht einfach "Krypto gegen Banken." Es ist ein struktureller Übergang - und ähnliche Debatten finden weltweit statt, nicht nur in den USA. So wie zuvor im Transportwesen, in den Medien oder im Zahlungsverkehr, verändert neue Technologie, wer Wert schafft und wie. Blockchain und Stablecoins tun dasselbe für Geld. ...