VENEZUELA UND ÖL. Ein Thread: Vor dem Treffen von Trump und der großen Ölindustrie heute, meine Meinung: Es gibt zu viel pauschalen Pessimismus über die venezolanische Ölindustrie. Stattdessen glaube ich, dass es einige leicht zugängliche Fässer auf der Karte gibt. KOSTENLOS ZU LESEN (nächste 7 Tage) Link: 🧵1/10
Sicher, ich spreche von einer *modest* Erholung: Hunderttausende b/d statt der Millionen, die nötig wären, um die Produktion Venezuelas auf das Niveau der 1970er Jahre zurückzubringen. Dennoch kann dies innerhalb von 12 bis 18 Monaten in Betrieb genommen werden — und ohne schwindelerregende Ausgaben. 🧵2/10
Vielerlei pessimistische Kommentare konzentrieren sich auf die Schwierigkeiten der extra-schweren Fässer des Orinoco-Ölgebiets. Aber das übersieht die geologische Karte: Es gibt an anderen Orten in den Becken von Maracaibo und Monagas (historische Zentren der venezolanischen Ölindustrie) Öl. 🧵3/10
Wo die vorherrschenden pessimistischen Kommentare recht haben, ist, dass Venezuela eine Menge – eine Menge – schwer zu gewinnendes Rohöl im Orinoco-Ölbecken hat. Skeptiker haben auch recht, dass die Entwicklung dieser Reserven wahrscheinlich so lange wie ein Jahrzehnt dauern und etwa 100 Milliarden Dollar an Investitionen erfordern würde. 🧵4/10
Das Maracaibo-Becken im Westen beherbergt die Bolivar-Küstenfelder, ein Cluster, das legendäre Orte wie Tia Juana umfasst. Das Monagas-Becken im Osten enthält ebenfalls mehrere erstklassige Ölfelder; vor allem das El Furrial. Alle müssen dringend renoviert werden. 🧵5/10
Werden US-Unternehmen eine große Rolle spielen? Es hängt davon ab, wen Sie meinen. Für große Ölserviceunternehmen — Halliburton, Baker Hughes, SLB und Weatherford — ist die Antwort ja. Wichtig ist, dass Chevron, das zweitgrößte US-Ölunternehmen, bereits dort ist. Wie steht es um seine US-Ölkollegen? Zunächst unwahrscheinlich. 🧵6/10
Wie viel zusätzliche Produktion ist kurzfristig realistisch? @SecretaryWright hat von ~700.000 b/d in 12-18 Monaten gesprochen. Das könnte zu optimistisch sein. Ich wäre mit einer Vorhersage von 300.000-500.000 bis Mitte 2027 wohler. Dennoch trägt das zu einem überversorgten Markt bei. 🧵7/10
Der Rohstoffmarkt begeht normalerweise zwei Sünden, wenn er ölreiche Nationen analysiert, die aus einer Krise hervorgehen: Die Menschen unterschätzen ihre Fähigkeit, schnell einen Teil der verlorenen Produktion wiederherzustellen; und überschätzen massiv die langfristigen Gewinne. Venezuela könnte in dieses Muster passen. 🧵9/10
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