(Trigger-Warnung) Vor einem Jahr an diesem Tag - änderte sich mein Leben, als ein Feuer mein Zuhause und all meine weltlichen Besitztümer zerstörte. Rückblickend erkenne ich, dass der Wiederaufbau nie eine Option war. Für mich gab es nur den Weg, etwas Neues zu schaffen. Der Verlust war zeremoniell in seiner Größe, die Erfahrung stärkte mich und meine Werte, mein Selbstbewusstsein, und letztendlich, denke ich, stellte sie mich auf einen Kurs, der mehr im Einklang mit dem steht, wer ich sein kann und hoffe zu sein. Das Feuer lehrte mich eine neue radikale Form von Mut - es zeigte mir, dass das, was du im Leben aufbaust, in deiner Liebe und deinem Wort liegt. Und ja, in der Tat, dass beides viel, viel mehr bedeutet als alles andere. Einige Monate später änderte sich mein Leben erneut. Während viele von euch, die das lesen, wahrscheinlich von dem Feuer wissen und mich wahrscheinlich unterstützt haben, wissen nur wenige, dass ich dann den unglaublichen Segen einer Überraschung und wunderschön unerwarteten Schwangerschaft erhielt. Wir waren begeistert, wir nannten ihn Felix, für die Freude, die er einmal mehr in unser Leben brachte. Und doch war Felix nicht für diese Erde bestimmt und sein Herzschlag hörte schließlich einfach auf. Ich erinnere mich, dass ich zu diesem Zeitpunkt ziemlich wütend war, verschwommen in meiner Wut - wütend auf Gott, wütend auf mich selbst, wütend auf die Ungerechtigkeit, unfähig, den Silberstreif am Horizont zu sehen, obwohl ich unermüdlich danach suchte. Die Trauer verstärkte sich in gewisser Weise, aber sie ordnete die Trauer auch neu. Ich weine nicht über das Feuer, aber ich weine ziemlich oft über Felix. Ich lächle auch immer noch öfter, als ich weine. Letztendlich ist das das, was für mich natürlich ist. Und natürlich arbeite ich auch zu viel. Ich fühle einen echten Sinn in dieser Arbeit, aber manchmal mache ich mir Sorgen, ob ich arbeite, weil zumindest a+b=c dort ist. Ich weiß nicht wirklich, was / warum ich das hier schreibe. Ich dachte, eines Tages würde jeder einen Beitrag über einen blühenden kleinen Jungen oder Bauch lesen, und wir würden alle einen Abschluss finden. Dass meine Geschichte wichtig war. Dass sie ordentlich in ein schönes Ende passen würde und dass der Lebensweg endlich Sinn machen würde. Aber manchmal macht nichts Sinn. Es gibt keine Silberstreifen. A + B ergibt nicht C. Das Leben erklärt sich nicht selbst. Verlust rechtfertigt sich nicht selbst. Bedeutung ist nicht garantiert. Und doch, hier bin ich. Hier sind wir ein Jahr später. Vorwärts. Durch. Neu.