Auf dem BCVC-Gipfel führten wir eine ernsthafte Debatte: „Das Ende der Tokenomics, wie wir sie kennen.“ 🧵 Kernfrage des Moderators @LogrisTheBard: Sind ICOs, hohe Emissionen und massive Airdrops basically tot oder einfach schlecht gestaltet? Panelisten: A.J. Warner (@ajwarner90, @Offchain), Azeem Khan (@0xMiden), Luca Schnetzler (@LucaNetz, @pudgypenguins) Wichtige Erkenntnisse unten.
A.J. Warner @ajwarner90 (@Offchain): Das alte Tokenomics-Handbuch ist kaputt. - Protokolle benötigen verteiltes Eigentum - Aber riesige Airdrops = wahnsinnige Kundenakquisekosten - 2–5k $ an Token-Subventionen pro Nutzer in einem forkbaren Markt sind "zum Scheitern verurteilt" Zukunft: schlankere, rationalere Starts.
Luca Schnetzler @LucaNetz (@pudgypenguins): Fest pro Airdrop. - Tokens sind Produkte - Airdrops = Verteilung - Breiter Besitz → mehr „Champions“, Narrative und Volumen Seine Ansicht: Mit starker Ausführung + Geschichte sind große Airdrops immer noch einer der besten Motoren für Fandom.
Azeem Khan (@0xMiden): „Die Airdrop-Saison ist vorbei.“ - Airdrops werden ausgenutzt: Leute verwenden tonnenweise gefälschte Wallets, um kostenlose Token zu farmen. - Projekte jagen nach „großen Nutzerzahlen“: sie zählen Wallets für die Optik, selbst wenn viele keine echten Nutzer sind. - Ergebnis: schwache Gemeinschaften: Airdrops beweisen keine Dezentralisierung und belohnen hauptsächlich kurzfristige Verkäufer, nicht wahre Gläubige. Tendenz: minimale Airdrops, mehr KYC/KYB, öffentliche Kapitalrisiko-Launches.
Tokenomics sind nicht tot, aber das Meta ändert sich. Wir bewegen uns von "kostenlosem Geld für Wachstum um jeden Preis" → • kulturgetriebene Verteilungsspiele • stärker regulierte, überzeugungsbasierte Eigentumsmodelle …mit weniger Raum für faule, wahllose Emissionen.
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