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Vitalik Buterin hat gerade einen Artikel mit dem Titel "Gleichgewicht der Macht" veröffentlicht.
Zusammenfassung des Artikels "Balance of power" von Vitalik Buterin (30.12.2025)
1. Zentrales Problem
- Die moderne Gesellschaft benötigt sowohl Fortschritt als auch Angst vor drei großen Machtquellen: Big Government, Big Business und Big Mob (die Menge/Zivilgesellschaft, wenn sie zu einer extremistischen Bewegung vereint wird).
Früher haben sich diese Kräfte durch natürliche Einschränkungen (Abstand, Koordinationskosten) selbst ausgeglichen. Das 21. Jahrhundert bricht diese Annahme: Technologie, Automatisierung und globale Maßstäbe stärken jede "Big X" und führen zu häufigen Zusammenstößen.
2. Ansatz: Gleichgewicht der Macht
- Der Staat sollte mehr "Spielregeln" als "Spieler" sein: Rechtsstaatlichkeit, Dezentralisierung, Bürgerrechte, Dezentralisierung, Multipolarität.
- Große Unternehmen schaden auf zwei Arten: böse (Optimierung des Gewinns, die gesellschaftlichen Interessen verzerrt, Manipulation der Umwelt) und fade (Homogenisierung, geringes Risiko, "seelenlos"). Die Wurzel ist die Vereinheitlichung der Motivation (Gewinn) und die Vereinheitlichung der Akteure (große Maßstäbe).
- Big Mob ist gut, wenn es pluralistisch ist, schlecht, wenn es sich um einen Führer/ein einziges Ziel (Populismus) vereint.
3. Gleichgewicht zwischen den Kräften
- Kapitalistische Demokratie ist das Gleichgewicht zwischen Staat und Unternehmen. Philanthropie von Milliardären ist nützlich, um das auszugleichen, was der Markt und die Regierung übersehen, aber gefährlich, wenn sie mit der Staatsmacht eins wird. Medien und Zivilgesellschaft spielen eine "Gegengewicht"-Rolle, wenn sie nicht einseitig überlagert werden.
4. Wirtschaftlicher Kern: Skaleneffekte (economies of scale)
Größe fördert schnellen Fortschritt, kann aber leicht zur Konzentration von Macht führen (die Starken werden immer stärker). Früher gab es zwei ausgleichende Kräfte: ineffiziente Skalierung und Diffusion. Heute lassen Technologie, Automatisierung und monopolartige Produkte die Skalierung schneller wachsen als die Diffusion, insbesondere die Diffusion der Kontrolle.
5. Lösung: "verpflichtende Diffusion" (mandate diffusion)
- Politik: offene Standards (USB-C), Verbot von Non-Compete-Klauseln, Copyleft (GPL), Technologietransfer, Steuern/Bewertung von IP, die Offenheit fördert.
- Adversarial Interoperability: nicht genehmigte Interaktion zur Verringerung der Plattformverriegelung (Client-Ersatz, Inhaltsfiltererweiterung, unabhängige Reparatur, andere Schnittstellen, die aber netzwerkompatibel sind).
- Pluralität (Weyl, Audrey Tang): Zusammenarbeit über Unterschiede hinweg, um von Skaleneffekten zu profitieren, ohne sich zu einem einzigen Akteur zu vereinen.
=> Der Fokus liegt auf der Verbreitung der Produktionsmittel, nicht nur auf der Verteilung von Geld.
6. Sicherheit für Multipolarität: d/acc
- Die Sorge um eine "verletzliche Welt" führt oft zur Konzentration von Macht. d/acc schlägt vor, offene Verteidigungstechnologien zu entwickeln, die mit Angriffen Schritt halten, um die Notwendigkeit der Konzentration aus Angst zu verringern.
7. Ethik der Pluralität
- Macht nicht verbieten, aber auch nicht vergöttern: keine Hegemonie, aber ermutigen, Einfluss zu nehmen und anderen Macht zu geben ("power to" statt "power over")....
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