Jordan Peterson warnt vor einer kulturellen Bruchlinie, die er in den 90er Jahren identifiziert hat – eine, die den Westen immer noch erschüttern könnte: "IQ ist ein grausamer Prädiktor für langfristigen Erfolg. Es ist bei weitem der beste Prädiktor – fünfmal so mächtig wie Gewissenhaftigkeit, der nächstbeste." Gewissenhaftigkeit (Fleiß + Ordnung) hängt mit Konservatismus, Traditionalismus und Skepsis gegenüber Außengruppen zusammen. Aber es ist viel schwieriger, sie genau zu messen – es gibt keinen sauberen Labortest; sie beruht auf Selbstberichten und Beobachterbewertungen. IQ? Einfach, robust und brutal prädiktiv. Extreme Unterschiede versetzen hochbegabte Individuen in ein anderes Produktivitätsuniversum. Peterson betont: Intelligenz ≠ Moral. Hoher IQ bringt eine luziferische Versuchung mit sich – arrogante Intelligenz, die annimmt, dass ihre eigenen rationalen Systeme die Welt regieren sollten. Doch die Variation ist so groß, dass es katastrophal wäre, sie zu leugnen. Er fürchtet, dass wir direkt auf das "Untiefe" zusteuern, wo ungleiche kognitive Gaben auf gleichen moralischen Wert treffen – und die Kollision könnte verheerend sein. Im Jahr 2026, mit KI, die kognitive Unterschiede noch weiter verstärkt, ist Petersons Warnung aus den 90ern relevanter denn je? Was ist deine Meinung – spielt die Gesellschaft IQ-Unterschiede auf eigene Gefahr herunter, oder ist die wirkliche Gefahr, sich obsessiv mit ihnen zu beschäftigen?