ClawdBot könnte eine Richtung für die zukünftige (mindestens in den nächsten zwei Jahren) Implementierung von AI-Anwendungen im C-Ende (natürlich auch im B-Ende) sein --- extrem agentenorientiert. Das könnte auch die persönliche Berechnung (Edge Computing) verändern. Anwendungen wie ClawdBot sind im Wesentlichen ein langfristig ansässiger intelligenter Agent. Das Modell ist verantwortlich für das "Denken", aber das lokale System ist verantwortlich für das "Handeln": Ereignisse überwachen, Status aufrechterhalten, Werkzeuge planen, Befehle ausführen, Berechtigungen verwalten. Das verändert direkt den Fokus der Hardware. Lokale GPUs müssen nicht die zentrale Rechenleistung sein, sie müssen nur die Benutzeroberfläche rendern, Browserautomatisierung durchführen und eine geringe Menge an Grundberechnungen übernehmen, integrierte Grafiken sind bereits ausreichend. Aber die CPU kann nicht vereinfacht werden, sondern wird im Gegenteil wieder aufgewertet. Agentenbasierte Anwendungen sind stark von der Einzelkernleistung, niedrigen Latenzzeiten, häufigem Kontextwechsel und IO-Fähigkeiten abhängig. Sie benötigen keine hohe Kernanzahl, sondern sind extrem auf die "sofortige" Ausführungsfähigkeit angewiesen; sie streben nicht nach Spitzenrechenleistung, sondern verlangen 24 Stunden lang einen energieeffizienten, ständig aktiven, schnell aufwachenden und stabil kontrollierbaren Betrieb. Mit anderen Worten, lokale (Edge) CPUs verwandeln sich von allgemeiner Rechenleistung in das zentrale System. Und lokale (Edge) GPUs führen gängige, hoch IO, latenzarme Inferenz durch. Die Computer (oder Smartphones) der Zukunft sind nicht dafür gedacht, das größte Modell auszuführen, sondern um einen intelligenten Agenten zu hosten, der jederzeit handeln kann. Wir können bereits vage die zukünftigen Anwendungsformen und Rechenarchitekturen erkennen.