Wie kann der interne Apparat von AI, der sogenannte latente Raum, durch wissenschaftliche und künstlerische Erkundung materiell und navigierbar gemacht werden? Durch die Kombination von Kunst (Joyce’s Finnegans Wake) und Wissenschaft (GAN-Modelle) werden komplexe AI-Räume physisch, interpretierbar und bieten potenzielle Antworten auf langjährige Fragen der Philosophie, wie: Was sind Symbole? Wie sind das Gehirn und AI ähnlich und unterschiedlich? Wie kann AI zu einem Raum ästhetischer Erkundung werden? Durch drei Fallstudien verfolgt Latent Spacecraft tiefe Homologien zwischen biologischer und synthetischer Sprache: - Wie sprachproduzierende Gehirne lernen auch sprachgenerierende GANs durch informative Nachahmung und zeigen eine Vorstellungskraft, die über bloße Replikation hinausgeht. - Joyce’s Finnegans Wake dient als Kartographie des latenten Raums, in dem neue Wörter und assoziative Syntax die prä-narrative Innenwelt modellieren. - Die Ausgaben von FinneGANs – einem GAN, das auf Finnegans Wake-Audio trainiert wurde – erkunden die Grenzen des Verständnisses und prä-speech Formen. Zusammenfassend zeigen diese Studien, dass generative Modelle wie GANs nicht nur Daten reproduzieren, sondern latente Räume navigieren, die wirklich neue linguistische Formen erzeugen können. Lesen Sie Latent Spacecraft: Brains, GANs, Finnegans im Antikythera Journal bei Autoren @ninabegus, @mthvn, Gašper Beguš Schnittstellen von @mthvn & Riccardo Petrini