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Der Adivar-Krater auf Venus – ein atemberaubendes Radarporträt kosmischer Gewalt, aufgenommen von NASAs Magellan-Mission. Venus verbirgt ihre Oberfläche unter einer dichten, undurchdringlichen Wolkendecke, wodurch optische Teleskope nutzlos werden. Was wir hier sehen, ist ein Bild mit synthetischer Aperturradar (SAR) – Radarwellen durchdringen die Atmosphäre, um das Terrain darunter zu enthüllen. Adivar, mit einem Durchmesser von etwa 30 km (ca. 19 Meilen), wurde durch den Einschlag eines massiven Asteroiden ins Leben gerufen. Sein dramatisches, blütenähnliches (oder augenförmiges) Erscheinungsbild resultiert aus den höllischen Oberflächenbedingungen des Planeten: sengende Temperaturen von etwa 460–470 °C (860–880 °F) und ein erdrückender atmosphärischer Druck von ~90 Mal so viel wie auf der Erde. Diese Extreme verwandelten das ausgeworfene geschmolzene Gestein in einen halbplastischen Fluss, der sich in unregelmäßigen, blütenblattartigen Loben ausbreitete, anstatt in den klaren Strahlen, die auf luftlosen Welten wie dem Mond oder Merkur zu sehen sind. Venus ist geizig mit kleinen Kratern – ihre dichte Atmosphäre wirkt wie ein brutaler Schild, der die meisten kleineren eintreffenden Objekte verdampft oder fragmentiert, bevor sie den Boden erreichen können. Nur wirklich große Einschläge durchdringen die Atmosphäre, um sichtbare Narben zu hinterlassen. Deshalb sind Krater wie Adivar relativ seltene Juwelen, die unbezahlbare Hinweise auf die geologische Jugend, die Geschichte der Oberflächenneuerung und die Einschlagsprozesse von Venus bieten. Bonusdetail aus den Magellan-Daten: Adivar sticht mit einem seltenen radarhellen parabolischen Streifen hervor, der nach Westen verläuft – eine vom Wind verwehte Ablagerung feiner Ejektate, im Gegensatz zu den häufigeren radar-dunklen Streifen, die um andere Krater zu sehen sind. Benannt nach der türkischen Autorin und Pädagogin Halide Edib Adıvar (1884–1964), liegt diese ~30 km Schönheit direkt nördlich der westlichen Aphrodite Terra-Hochländer. Kredit: JPL/NASA / Magellan-Mission (SAR) / USGS. Diese Radaransicht ist einer der ikonischsten Einblicke in die gewalttätige Vergangenheit von Venus – eine Erinnerung daran, wie fremd und extrem unser Nachbarplanet wirklich ist.

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