Eigentlich sollten wir die Emotionen beiseite lassen und die beiden Ansichten objektiv aus der Perspektive des Marktes und der Kapitalströme analysieren. Erstens, zur Aussage "Bitcoin wird zu einem Dollar-Asset und hat seine Unabhängigkeit verloren". Dieser große Name hat recht, Bitcoin hat sich tatsächlich verändert. Es hat sich von einem alternativen Asset, das gegen den Dollar kämpfte, zu einem "Dollar-Asset" entwickelt, das stark mit dem US-Aktienmarkt verbunden ist. Objektiv betrachtet hat diese Eigenschaftsveränderung jedoch eher unterstützende als drückende Auswirkungen auf den Preis. Früher basierte Bitcoin auf dem Glauben der Kleinanleger, und bei den kleinsten Veränderungen konnte es um 80% fallen. Jetzt sind die Interessen, die dahinter stehen, ETFs, börsennotierte Unternehmen (wie MicroStrategy) und sogar nationale Strategien. Diese "Institutionalisierung" hat zwar etwas von der Anziehungskraft für Nerds verloren, hat aber tatsächlich den Preisboden erhöht. Um auf 20.000 zu fallen, müssten Giganten wie BlackRock Verluste hinnehmen, MicroStrategy müsste liquidiert werden, und sogar der Technologiesektor der US-Börse müsste zusammenbrechen. In einer Welt, in der der Dollar weiterhin dominiert, bedeutet es, "ein Kern-Dollar-Asset" zu werden, dass Bitcoin eine zusätzliche Sicherheitsunterlage gegen Preisrückgänge erhält. Zweitens, zur Aussage "Die Rechenleistung wechselt zu AI, was zu einem Preisverfall führt". Hier gibt es ein technisches Detail: Bitcoin wird derzeit hauptsächlich mit speziellen Mining-Geräten (ASIC) betrieben, diese Maschinen können nur minen und können nicht für AI-Rechenleistung verwendet werden. Was tatsächlich umgewandelt werden kann, sind nur die Standorte und die Strominfrastruktur. Daher ist der Rückgang der Rechenleistung eher ein interner Wettbewerb innerhalb der Branche – ineffiziente Miner schalten sich ab. Historischen Daten zufolge ist ein Rückgang der Rechenleistung oft ein Zeichen dafür, dass der Markt "Blasen platzt" und den zukünftigen Verkaufsdruck verringert, anstatt der Auslöser für einen Crash zu sein. Solange das Bitcoin-Netzwerk weiterhin normal Blöcke produziert, sind Schwankungen der Rechenleistung einfach Marktanpassungen und es ist schwer, den Preis direkt auf 20.000 zu ziehen. Objektive Analyse: Obwohl die Vision verschwommen ist, hat sich der Schutzgraben (Kapitalvolumen und Compliance) tatsächlich vertieft. #Bitcoin