In den Blauen Zonen des 20. Jahrhunderts verbrachten die Menschen den Großteil ihres Lebens in einem relativ proteinarmen, wachstumsarmen Modus, hauptsächlich aufgrund von Knappheit und ständiger körperlicher Arbeit. Dies waren ärmere Gesellschaften. Als diese Gesellschaften reicher wurden, waren die älteren Menschen weniger von Knappheit betroffen und aßen im Alter mehr Protein als in der Jugend. Die IGF-1 / mTOR-Signalübertragung blieb jahrzehntelang niedrig, stieg dann jedoch im späteren Leben an, als die dominanten Risiken von Krebs zu Gebrechlichkeit und Stürzen wechselten. Dies war ein enges und ungewöhnliches historisches Fenster, das hauptsächlich Menschen betraf, die ungefähr zwischen 1880 und 1920 in bestimmten Regionen geboren wurden, mit einer langen Exposition gegenüber Knappheit, gefolgt von Stabilität im Alter, ohne jahrzehntelange moderne westliche Ernährung. So etwas ist in der Geschichte nie zuvor passiert. Dieser Phasenwechsel ist heute weitgehend abwesend. Die Menschen essen in der frühen Lebensphase wie Westler und ändern ihre Strategie im Alter nicht, was hilft zu erklären, warum moderne Blaue Zonen weniger extreme Langlebigkeitsausreißer produzieren.