"Heute habe ich einen Moment erlebt, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Ich habe @TateTheTalisman im Hof des Dârvari-Klosters getroffen. Doch das war nicht das stärkste, sondern die Reaktion des Abtes Arsenie: In dem Moment, als er ihn sah, umarmte er ihn. Einfach. Natürlich. Ohne Zögern. Nach dem Gottesdienst hielt der Abt an und fragte ihn, ob er noch bleibt. Als Tristan und sein Freund (der Rumänisch sprach) sagten, dass sie gleich gehen würden, war die Antwort unerwartet: „Bleibt noch eine halbe Stunde.” Nicht als Formalität. Als Einladung. Abt Arsenie ist ein seltener Priester: tief in der Realität verankert, zeitgenössisch, mit lebendigen, direkten Predigten, die für alle verständlich sind. Er dient mit echter Hingabe für die Menschen, für die Liebe zum Nächsten, für Christus, für die Kirche und für das Christentum. Die Tatsache, dass er mit Tristan sprechen wollte, sagt an sich schon etwas aus. Ich kenne weder Tristan Tate noch Abt Arsenie gut. Ich weiß jedoch, was ich gesehen habe. Und ich weiß auch, dass Tristan während des gesamten Gottesdienstes geblieben ist — von morgens bis zum Ende, gegen 13:00 Uhr. Persönlich habe ich heute Abt Arsenie um eine Umarmung gebeten. Er hat sie mir mit viel Wärme angeboten und scherzte, dass sie „nur eine Woche hält” und dass er sich freuen würde, uns nächsten Sonntag wiederzusehen. Kleine Gesten sagen manchmal mehr als große Reden. Dieses Bild — ein umstrittener Mann, ein tiefgründiger Priester und eine volle Kirche — sagt mir viel. Über Menschen. Über Glauben. Darüber, wie einfach es ist, aus der Ferne zu urteilen und wie kompliziert die Realität ist, wenn man sie erlebt. Ich verteidige niemanden. Ich verurteile niemanden. Ich fälle keine Urteile. Ich stelle nur eine Frage: Was sagt dieses Bild eigentlich über uns, über den Glauben und darüber, wie die öffentliche Meinung funktioniert?" Costin Dendea FB