Validierung der Verfügbarkeit von Bitcoin-nativen Daten in einer ultra-niedrig-latenten L2-Umgebung @megaeth , @risechain , @nubit_org Der Begriff ultra-niedrig-latent oder Echtzeit in der Blockchain geht über die bloße Wahrnehmung einer schnellen Geschwindigkeit hinaus; er beschreibt eine Struktur, die Ausführung, Antwort und Statusaktualisierung konsistent auf einem Niveau bereitstellt, das schneller ist als die kognitiven Grenzen des Menschen. Die kürzlich eingeführten Hochleistungs-Layer-2-Systeme sind so konzipiert, dass sie eine Ausführungsverzögerung im Millisekundenbereich und eine sehr hohe Durchsatzrate bieten, wobei es üblich geworden ist, die Ausführungsschicht von der Validierungsschicht zu trennen. In dieser Umgebung spielt die Datenverfügbarkeit nicht so sehr eine direkte Rolle bei der Bestimmung der Geschwindigkeit, sondern fungiert als Grundlage, die es jedem ermöglicht, auch später den Statusübergang zu validieren. Echtzeit-L2-Systeme verwenden Techniken, um Transaktionen vor der vollständigen Einbeziehung in einen Block auszuführen oder den Block in sehr kleine Einheiten zu unterteilen, um die Reihenfolge festzulegen. Dadurch kann der Benutzer nahezu sofortige Ergebnisse sehen, aber die kryptographisch vollständige Validierung erfolgt viel später. In dieser Struktur muss die Datenverfügbarkeitsschicht sicherstellen, dass innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens genügend Daten veröffentlicht werden, um eine Validierung zu ermöglichen; tritt eine Verzögerung oder Verschleierung auf, sind die Teilnehmer des Systems gezwungen, der Ehrlichkeit des Sequenzers während dieses Zeitraums zu vertrauen. Die Bitcoin-native Datenverfügbarkeit ist ein Ansatz, der darauf abzielt, diese Validierungsfunktion direkt auf die Bitcoin-Blockchain zu stützen. Die Blöcke von Bitcoin werden im Durchschnitt alle 10 Minuten erstellt, und die Datenkapazität, die in einem Block enthalten sein kann, ist begrenzt. Diese Struktur bietet hohe wirtschaftliche Sicherheit und starke Zensurresistenz, hat jedoch eine klare Obergrenze hinsichtlich der Häufigkeit der Datenveröffentlichung und des Durchsatzes. Infolgedessen basiert die Datenverfügbarkeit auf Bitcoin auf einem Durchsatz von nur wenigen Kilobyte pro Sekunde und einer Bestätigungszeit von mindestens mehreren Minuten. In einer Echtzeit-L2-Umgebung beträgt die Ausführungsverzögerung nur einige Millisekunden, während die Bestätigung der Datenverfügbarkeit mehrere Minuten in Anspruch nehmen kann, was zu einer extremen Kluft zwischen Ausführung und Validierung führt. In dieser Kluft kann der Benutzer den Status nicht unabhängig validieren oder Vermögenswerte sicher zurückholen, und es kann auch nicht sofort überprüft werden, ob die Daten tatsächlich veröffentlicht wurden. Dies bedeutet, dass die ursprünglich beabsichtigte Wirkung der Minimierung des Vertrauens in die Validierungsbasis der Datenverfügbarkeitsschicht erheblich verzögert wird. Systeme, die Bitcoin-native Datenverfügbarkeit implementieren, verwenden Hilfsmechanismen wie Komitee-Konsens, Daten-Sampling und periodisches Bitcoin-Ankern, um diese Grenzen zu mildern. Diese Methoden können jedoch, solange sie die Verarbeitungsgeschwindigkeit und den Blockerstellungszyklus von Bitcoin nicht ändern, die kurzen Validierungsverzögerungen, die von Echtzeitausführungsumgebungen gefordert werden, nicht bereitstellen. Es bleibt unverändert, dass mindestens ein Block Zeit benötigt wird, um auf der Kette eine definitive Entscheidung zu treffen und darauf zu reagieren, wenn Datenverschleierung oder -verzögerung auftritt. In Anwendungen, die extrem empfindlich auf Verzögerungen reagieren, wie Hochfrequenzhandel oder Echtzeitspiele, wird diese Eigenschaft noch deutlicher. In Umgebungen, in denen sehr viele Transaktionen in kurzer Zeit stattfinden, kann der Bitcoin-Blockraum die Nachfrage nach Datenverfügbarkeit nicht decken, und die Validierungsverzögerung stört auch den normalen Betrieb der Anwendung. Im Gegensatz dazu kann die Bitcoin-basierte Datenverfügbarkeit in Anwendungen, in denen die Transaktionsfrequenz relativ niedrig ist und die Sicherheit der endgültigen Abrechnung wichtiger ist, eine bestimmte Rolle spielen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bitcoin-native Datenverfügbarkeit in einer ultra-niedrig-latenten L2-Umgebung strukturelle Grenzen in Form von Validierungsverzögerungen und Durchsatzbeschränkungen aufweist. Bitcoin bietet starke Sicherheit und Zuverlässigkeit, ist jedoch aufgrund seiner Entwurfsmerkmale nicht geeignet, als Datenverfügbarkeitsbasis für Echtzeitausführungen verwendet zu werden. Die objektive Analyse bis heute bestätigt, dass die Bitcoin-native Datenverfügbarkeit in Echtzeit-L2-Systemen eher als langsamer, aber sicherer Hilfsreferenzpunkt fungiert, als als primäres Validierungsinstrument zur Unterstützung der Ausführung.