Forscher in Hongkong haben eine revolutionäre neuromorphe robotische elektronische Haut (NRE-Haut) entwickelt, die humanoide Roboter mit einem menschlichen Berührungssinn, Schmerzempfindung und blitzschnellen Reflexen ausstattet. In einer im Dezember 2025 veröffentlichten Studie, die in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht wurde, wird diese fortschrittliche e-Haut beschrieben, die das menschliche Nervensystem durch ein hierarchisches, neural inspiriertes Design nachahmt. Sie verarbeitet taktile Informationen lokal, sodass Roboter zentrale Prozessoren umgehen können, um sofortige Reaktionen zu ermöglichen. Das vierlagige System registriert nicht nur sanften Kontakt – es überträgt niederintensive Signale für die normale Berührungsempfindung – sondern unterscheidet auch schädlichen Druck. Wenn die Kraft einen vordefinierten "Schmerz"-Schwellenwert überschreitet, löst die eingebaute Schaltung einen Hochspannungspuls direkt an die Motoren aus, was einen sofortigen schützenden Rückzug auslöst, ähnlich wie bei einem menschlichen Reflexbogen. Zusätzliche Funktionen umfassen selbstdiagnostische "Herzschlag"-Impulse, die Hautschäden (z. B. Schnitte, die Signale unterbrechen) erkennen und lokalisieren, sowie ein modulares, magnetisches Design für schnelle Reparaturen – beschädigte Abschnitte können in Sekundenschnelle abgerissen und ersetzt werden. Dieser Durchbruch verbessert die Sicherheit und Haltbarkeit von Robotern und ermöglicht gleichzeitig natürlichere, empathische Interaktionen in realen Umgebungen wie Wohnungen und Krankenhäusern, was uns näher zu wirklich reaktionsfähigen humanoiden Maschinen bringt. [Gao, Y., Zhang, J., Zhang, H., Chow, L., Zhao, G., Guo, G., Yiu, C. K., Zhang, B., Huang, Y., Zhou, J., Zhang, Q., Huang, T., Guo, Y., Li, J., Li, J., Huang, X., Chen, Z., Liu, Z., Qiu, Y., Guo, C., & Yu, X. (2025). Eine neuromorphe robotische elektronische Haut mit aktiver Schmerz- und Verletzungsempfindung. Proceedings of the National Academy of Sciences, 122(52), e2520922122. DOI: 10.1073/pnas.2520922122]