Da im Januar keine Zinssenkung stattfinden wird, ist das Interesse an den großen Non-Farm-Daten am Freitag eher gering. Der nächste Zinssenkungstermin könnte frühestens im März sein, vielleicht sogar bis zur Amtsübergabe von Powell wird es keine Zinssenkung geben. Aber das ist nicht schlimm, die USA sind jetzt in das Konzept von Trumps Gewinnen eingetaucht, denn im Finanzwesen ist Vertrauen wichtiger als Gold. Solange bewiesen werden kann, dass die amerikanischen Waffen noch funktionieren, kann eine kleine Truppe mobilisiert werden, um die Präsidenten anderer Länder zu verhaften, was dazu führt, dass man direkt 30 bis 50 Millionen Barrel Öl mitnehmen kann. Bei 60 Dollar pro Barrel entspricht das einem Wert von etwa 1,8 bis 3 Milliarden Dollar. Trumps Handelskrieg und Zölle waren letztlich nur dazu da, Geld zu machen, und jetzt hat er es so effizient in der Hand, ist eine Zinssenkung da noch wichtig? Natürlich sind die obigen Berechnungen nach der Logik von Trumps Gewinnen gemacht und berücksichtigen nicht die Kosten für die Infrastruktur, die benötigt wird, um täglich fast 1 Million Barrel Rohöl stabil zu produzieren, sowie die Kosten für den normalen Betrieb der Gesellschaft. Wenn die amerikanischen Ölkapitalisten ihre Interessen in Venezuela ausweiten, wird die Verteilung der Einnahmen aus den 30 bis 50 Millionen Barrel Rohöl, die Trump mitgenommen hat, ein Thema sein, über das man sich streiten kann. Aber wenn man Trumps derzeitige Angriffe betrachtet, die Grönland und die Ölquellen in Südamerika sowie den Panamakanal umfassen, entspricht das einer Rückführung des ursprünglichen Finanzdollars zu einem ressourcenbasierten Dollar. Tatsächlich wird damit Vertrauen und Äquivalenz neu injiziert, sodass das bestehende Dollarsystem nach der Umgestaltung möglicherweise in seinem Anwendungsbereich eingeschränkt wird, aber die Basis gestärkt wird.