Heute habe ich plötzlich gesehen, dass jemand über den AI-Markt von letztem Jahr zu dieser Zeit spricht, was eigentlich ziemlich interessant ist. Viele Menschen erinnern sich an den AI Meme nur an den Anstieg und die Geschichten, aber wenn man die Zeitachse verlängert, wird man feststellen, dass die gesamte Logik nicht kompliziert ist. Das erste #GOAT war beeindruckend, nicht wegen der Technologie, sondern weil es den Markt zum ersten Mal auf das AI-Feld aufmerksam gemacht hat. Ursprünglich konnte AI auch selbst Geschichten erzählen, sich selbst vermarkten und sogar ein Meme auf ein hohes Niveau bringen. Später kamen viele einzelne AI-Agenten heraus, die im Wesentlichen diese Spielweise weiter vergrößerten. Die Persönlichkeiten wurden ausgeprägter, die Memes besser verbreitet und die Emotionen leichter zu entfachen. Dinge wie #FARTCOIN und #ACT sind eigentlich zuerst emotional, die Funktionalität hat nicht Schritt gehalten. Aber das Problem trat schnell zutage. Warum viele AI-Projekte letztendlich verschwunden sind, liegt ganz einfach daran, dass sie nicht benutzbar waren. Die Versprechungen waren groß, die Höhepunkte blieben jedoch auf der Konzept-Ebene. Wenn man eine kleine Anwendung macht und sich selbst als AI-Agent bezeichnet, verliert man mit der Zeit natürlich die Geduld. Deshalb begann der Markt, den Fokus zu wechseln. Man schaute nicht mehr nur darauf, wer die lauteste Geschichte erzählt, sondern begann zu fragen: Was kann diese AI eigentlich tun? Das ist auch der Grund, warum später Plattformen, Infrastruktur und Frameworks ins Spiel kamen. Sie sind vielleicht nicht die aufregendsten, aber sie lösen zumindest echte Probleme. In Zukunft werden AI-Produkte wahrscheinlich immer spezifischer und praktischer werden. Diejenigen, die wirklich bestehen bleiben, sind nicht die besten Geschichtenerzähler, sondern die, die wiederholt und langfristig genutzt werden können. Der sogenannte AI-Agent-Sommer ist im Wesentlichen eher ein Ausscheidungswettbewerb. Zuerst geht es darum, mit Emotionen einen Schub zu bekommen. Danach geht es darum, wer die Dinge wirklich umsetzen kann, sodass die Leute das Gefühl haben, dass es tatsächlich nützlich ist.