Fortschritte in der Quantencomputing Erstmals haben Forscher einen Weg gezeigt, fehlerresistente Quantencomputer zu bauen, die keine absurden Mengen an Qubits oder extreme Verlangsamungen erfordern. Wissenschaftler aus Tokio entwickelten ein neues Quantencomputing-Protokoll, das die Kosten für die Fehlerkorrektur drastisch senkt, eines der größten Hindernisse für skalierbare Quantenmaschinen. Quantencomputer sind fragil. Um Informationen zu schützen, benötigt ein nützlicher logischer Qubit normalerweise viele physische Qubits, was große Systeme unpraktisch macht. Bis jetzt bedeutete eine Verbesserung der Zuverlässigkeit immer entweder mehr Qubits oder viel langsamere Berechnungen. In dieser Studie kombinierten die Forscher jedoch Quantum Low-Density Parity-Check (QLDPC)-Codes mit verketteten Steane-Codes, um beides zu erreichen: > Konstante Speicherüberkopf → physische Qubits pro logischem Qubit bleiben begrenzt. > Polylogarithmischer Zeitüberkopf → die Berechnung verlangsamt sich nur leicht, wenn die Systeme wachsen. Sie führten auch eine neue Methode namens partielle Schaltkreisreduktion ein, um mathematisch zu beweisen, dass das System unter einem definierten Fehlergrenzwert zuverlässig bleibt. Warum das wichtig ist: Fehlertoleranz ist die Grenze zwischen experimentellen Quanten-Demos und realen Quantencomputern. Diese Arbeit zeigt erstmals theoretisch, dass skalierbares Quantencomputing sowohl effizient als auch schnell sein kann, ohne die Hardwareanforderungen explodieren zu lassen.