Ich frage mich, wie ein Mensch in einem Moment solcher Schwere in diesem Stuhl vor der zuschauenden Welt sitzt, so völlig ohne Empathie, so scheinbar unberührt vom Leid anderer Menschen und so lautstark im Angesicht einfacher Verantwortung. Aber als Vater einer Tochter möchte ich, dass Sie wissen, dass ich das, was Sie gerade mit so vielen anderen Kindern tun, zutiefst verabscheue. Ich verabscheue Ihre gefühllose Missachtung der Töchter, die heute mutig vor Ihnen standen, deren Augen Sie nicht einmal mit der Würde betrachtet haben; Frauen, deren höllischer Abgrund Ihnen wohlbekannt ist, weil Sie sich unzählige Male in Worten, Fotos und Videos damit beschäftigt haben. Es ekelt mich bis ins Mark zu wissen, dass Tausende von Überlebenden, Mädchen und junge Frauen, die meiner Tochter nicht unähnlich sind, unvorstellbare Schrecken erlebt haben und in Ihnen nicht einen leidenschaftlichen und willigen Anwalt finden, nicht einen standhaften Krieger, der ihnen Gerechtigkeit bringen wird, sondern einen unerwarteten, beschämenden Avatar der Männer, die sie brutalisiert haben.