Marktstruktur-Update Die nächste Runde der von dem Weißen Haus geförderten Gespräche über Stablecoin-Erträge/-belohnungen ist für Dienstag (10. Februar 2026) angesetzt. Es bleibt auf der Mitarbeiterebene, aber ein wichtiger Fortschritt ist, dass nun direkte Vertreter der Banken selbst teilnehmen werden, zusätzlich zu den üblichen Branchenverbänden (z. B. Blockchain Association, Chamber of Digital Commerce, American Bankers Association, Bank Policy Institute usw.). Dies folgt auf das Treffen im Weißen Haus am 2. Februar 2026 (ausgerichtet im Diplomatischen Empfangsraum, geleitet von Trumps Krypto-Berater Patrick Witt), bei dem Krypto-Unternehmen (Coinbase, Kraken, Ripple, Paxos, Tether usw.) und Bankengruppen (ABA, BPI, ICBA usw.) über zwei Stunden lang zusammenkamen. Es wurde als "konstruktiv" mit "positiven Vibes" beschrieben und es gab keine größeren Auseinandersetzungen, aber es wurde keine Einigung über die Kernfrage erzielt: ob Stablecoin-Emittenten oder Dritte (wie Börsen) Erträge/Belohnungen auf Stablecoins zahlen dürfen. Die Banken argumentieren, dass ertragsbringende Stablecoins das Risiko bergen, Einlagen von traditionellen Banken abzuziehen (was die Kreditvergabe an Gemeinschaften, kleine Unternehmen usw. beeinträchtigen könnte), was potenziell finanzielle Stabilitätsprobleme schaffen könnte, die den Bedenken entsprechen, die Finanzminister Scott Bessent in den letzten FSOC-Anhörungen geäußert hat (er betonte, dass die Volatilität der Einlagen für Gemeinschaftsbanken vermieden werden sollte). Die Krypto-Seite (z. B. Brian Armstrong von Coinbase) sieht Belohnungen als ein wettbewerbsfähiges Merkmal und als entscheidend für die Benutzerakzeptanz, und bezeichnet Verbote als einen Weg für Banken, den Wettbewerb zu ersticken. Das Weiße Haus hat Berichten zufolge eine Frist bis Ende Februar 2026 für einen Kompromiss gesetzt, um das umfassendere Gesetz über die Klarheit des Marktes für digitale Vermögenswerte (Klarheitsgesetz) im Senat voranzutreiben, das bereits das Repräsentantenhaus passiert hat und einen wichtigen Ausschuss geräumt hat, aber teilweise aufgrund dessen ins Stocken geraten ist.