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Krypto-Entwickler, Token-Insider, Vermarkter... Whistleblower sind oft Personen innerhalb von Krypto-Projekten, die nicht tatenlos zusehen wollen, wenn ernsthafte Probleme auftreten.
Wir haben eine kurze Erklärung zusammengestellt, wie Whistleblowing in der Krypto-Welt tatsächlich aussieht und wie es typischerweise funktioniert.
Was ist ein Whistleblower?
Ein Whistleblower ist eine Person, die Informationen über ein Verhalten bereitstellt, das sie innerhalb einer Organisation beobachtet hat und das rechtliche, regulatorische oder Compliance-Bedenken aufwerfen könnte. In den meisten Fällen sind Whistleblower aktuelle oder ehemalige Insider, die durch ihre Rolle Zugang zu nicht-öffentlichen Informationen hatten.
Whistleblowing erfordert keine öffentliche Offenlegung. Es beinhaltet oft vertrauliche Kommunikationen mit Rechtsberatern oder Regulierungsbehörden, und in vielen Fällen wird die Person nie öffentlich identifiziert.
Wer wird typischerweise Whistleblower?
Whistleblower kommen aus einer Vielzahl von Rollen. Oft sind sie Mitarbeiter, Auftragnehmer, Berater, Entwickler, Führungskräfte oder Gründer, die in den täglichen Betrieb involviert waren oder Zugang zu internen Systemen, Kommunikationen oder Aufzeichnungen hatten.
Im Bereich Krypto und digitale Vermögenswerte sind Whistleblower häufig Personen, die eng mit einem Projekt während seiner Entwicklung, Einführung oder Betrieb zusammengearbeitet haben und später besorgt waren, wie bestimmte Aktivitäten durchgeführt wurden.
Whistleblower müssen keine juristische Ausbildung oder die Gewissheit haben, dass ein Gesetz verletzt wurde. Entscheidend ist der Zugang zu erstklassigen, nicht-öffentlichen Informationen.
Häufige Missverständnisse über Whistleblowing
Whistleblowing wird oft missverstanden. Es bedeutet nicht unbedingt, zu den Medien zu gehen oder Informationen online zu veröffentlichen. Es erfordert keine öffentlichen Anschuldigungen. Es erfordert auch keine persönliche Gewissheit über die rechtliche Bedeutung der Informationen.
Ein weiteres häufiges Missverständnis ist, dass Whistleblower Mitarbeiter sein müssen. In der Praxis können auch ehemalige Mitarbeiter, unabhängige Auftragnehmer, Anbieter und technische Mitwirkende je nach den Umständen qualifizieren.
Whistleblowing bedeutet auch nicht, gegen die eigenen Interessen zu handeln. Viele Whistleblower treten nach dem Verlassen eines Projekts oder einer Organisation an die Öffentlichkeit.
Wie Whistleblowing im Bereich Krypto und digitale Vermögenswerte entsteht
Die Krypto-Industrie bietet einzigartige Bedingungen, die zu Whistleblower-Situationen führen können. Projekte bewegen sich oft schnell, operieren global und verlassen sich auf eine Mischung aus traditionellen Unternehmensstrukturen und dezentraler Governance.
Whistleblower in Krypto-Angelegenheiten können von Börsen, Token-Emittenten, NFT-Projekten, DAOs, DeFi-Protokollen, Handelsplattformen oder verwandten Dienstleistern kommen. In einigen Fällen entstehen Bedenken während eines Token-Launchs, einer Fundraising-Aktion oder Änderungen an den Protokolloperationen. In anderen Fällen treten sie nach internen Meinungsverschiedenheiten, Umstrukturierungen oder Schließungen auf.
Diese Situationen sind stark faktenspezifisch und hängen von der Rolle und dem Zugang der Person ab.
Arten von Informationen, die in Krypto-Angelegenheiten relevant sein können
Im Krypto-Kontext beziehen sich Whistleblower-Informationen oft auf nicht-öffentliche interne Materialien. Beispiele können interne Kommunikationen, Governance-Diskussionen, Token-Zuteilungsunterlagen, Preis- oder Liquiditätsentscheidungen, technische Designentscheidungen oder intern getätigte Aussagen, die von öffentlichen Erklärungen abweichen, umfassen.
Weitere Beispiele können interne Risikobewertungen, Compliance-Diskussionen, Investorenkommunikationen oder betriebliche Praktiken sein, die nicht extern offengelegt wurden. Diese Beispiele sind nur illustrativ und implizieren nicht, dass ein bestimmtes Verhalten unangemessen ist.
Whistleblower-Schutz unter US-Recht
Das US-Recht bietet verschiedene Formen des Schutzes für Whistleblower, abhängig von den Umständen, der Art der beteiligten Informationen und der Art und Weise, wie sie offengelegt werden. Diese Schutzmaßnahmen sind nicht einheitlich und können je nach Fakten und Gerichtsbarkeit erheblich variieren.
Im Allgemeinen sind Whistleblower-Rahmenbedingungen darauf ausgelegt, die Meldung über rechtmäßige Kanäle zu fördern und Vergeltungsmaßnahmen abzuschrecken. Ob Schutzmaßnahmen gelten, hängt von einer sorgfältigen Analyse der Situation des Einzelnen ab.
Dieser Artikel dient nur allgemeinen Informationszwecken. Er stellt keine Rechtsberatung dar und behandelt keine spezifischen Fakten oder Umstände. Das Lesen dieses Artikels schafft keine Anwalt- Mandanten-Beziehung.
Gesetze und Schutzmaßnahmen, die für Whistleblower gelten, variieren je nach Gerichtsbarkeit und hängen von den spezifischen Fakten ab.
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