Heute bin ich zu Yayoi-ken gegangen, um scharfen Hotpot zu essen, und habe plötzlich entdeckt, dass diese Kette tatsächlich eine 140-jährige Geschichte hat. Mir ist plötzlich aufgefallen, dass in Japan, wenn man irgendein Unternehmen nennt, das Sojasauce produziert, wie zum Beispiel Yamasa, es mehrere hundert Jahre alt ist, während wir in China, das sich als alte Zivilisation rühmt, kaum ein modernes Unternehmen finden können, das seit mehreren hundert Jahren kontinuierlich betrieben wird. Ich persönlich denke, dass es zunächst an Japans Privatbesitz liegt, der die Kontinuität des Eigentums gewährleistet. Selbst bei einem Regierungswechsel wird es nicht stark beeinträchtigt. In China hingegen wurde über Tausende von Jahren nie privates Eigentum geschützt, was dazu führt, dass bei sozialen Veränderungen große Vermögen neu verteilt werden müssen und Klassenbereinigungen stattfinden. Außerdem befindet sich die chinesische Gesellschaft seit langem in einem Zustand hoher Mobilität und Unsicherheit. Hinzu kommt, dass die Reform und Öffnung dazu geführt hat, dass viele Menschen schnell reich geworden sind, was dazu führt, dass die Bestrebungen der Chinesen sehr utilitaristisch sind. Daher ist es in China üblich, schnell Geld zu verdienen, viel Geld abzuheben, und Unternehmen dienen der Maximierung des persönlichen Reichtums, ohne an die Weitergabe über Generationen nachzudenken. Schließlich hängt die Entwicklung japanischer Unternehmen nicht stark von politischen Ressourcen ab, was bedeutet, dass Regierungswechsel und politische Veränderungen die Grundlagen der Unternehmen nicht direkt zerstören. Chinesische Unternehmen hingegen sind immer stark mit der Politik verbunden. Wenn die Politik Expansion fördert, wachsen die Unternehmen schnell, und wenn die Politik einschränkt, werden sie extrem bereinigt. Viele chinesische Unternehmen sterben nicht auf natürliche Weise, sondern werden durch verschiedene politische Maßnahmen und Bewegungen immer wieder ausgelöscht.