Es scheint, dass die US-Märkte seit gestern aus dem Wahnsinn von Maduro wieder zur Vernunft gekommen sind, und heute hat der Markt diesen Gedanken weiter bestätigt. Wenn man genau darüber nachdenkt, ist es auch nachvollziehbar, obwohl Trump Maduro sehr leicht festgenommen hat und nominal die Kontrolle über die Ölressourcen Venezuelas hat. In Wirklichkeit, selbst als Chávez noch lebte, gab es viele Arbeiten zu erledigen, um das Öl in Geld umzuwandeln, und viele Interessen zu berücksichtigen. Vielleicht ist Maduro für die verschiedenen Kräfte in Venezuela tatsächlich kein guter Präsident, weshalb er leicht verkauft werden kann. Aber sobald der Dollarangriff stoppt, wie soll die nachfolgende Arbeit aufrechterhalten werden? Selbst die US-Ölgesellschaften haben mehrere Bedenken: 1. Unternehmen verlangen von Washington klare rechtliche und finanzielle Zusicherungen. Sie befürchten, dass Vermögenswerte erneut beschlagnahmt werden, und es fehlt an einem soliden rechtlichen Rahmen, um die Interessen der Aktionäre zu schützen. Sich nur auf "mündliche Zusagen" oder "implizite Erstattungen" zu verlassen, reicht nicht aus, um Unternehmen in einem Umfeld mit niedrigen Ölpreisen und hohen Risiken durch die Due Diligence zu bringen. 2. Die Unsicherheit der Politik. Investoren befürchten, dass ein zufälliger Tweet von Trump die Außenpolitik des Landes ändern kann, und diese Willkür schreckt langfristige Investitionen ab. 3. Mögliche Widerstände und Belästigungen vor Ort, die zu Produktionsschwankungen führen. 4. Die Ablehnung durch andere Länder, insbesondere potenzielle Käufer. Daher wird der Markt, nachdem er sich etwas von dem überwundenen Wahnsinn erholt hat, erkennen, dass selbst wenn Venezuela ein Bundesstaat der USA wäre, viele geschäftliche und wirtschaftliche Probleme nicht einfach mit einem Slogan wie MAGA gelöst werden können. Und die Schwankungen des Chevron-Aktienkurses sind ein Zeichen dafür, dass Veränderungen im Gange sind, während gleichzeitig die Rüstungsaktien kollektiv steigen, was darauf hindeutet, dass das Risiko eines Weltkriegs tatsächlich schrittweise zunimmt.