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Es von Bit: John Wheelers radikale Vision der Realität als Information
Stell dir vor, das Universum besteht nicht aus Atomen oder Energie, sondern aus Fragen. Ja-oder-nein-Anfragen, die wie binärer Code im kosmischen Nichts flackern. Das ist der verblüffende Kern von Physiker John Archibald Wheelers Hypothese „Es von Bit“, die 1989 vorgeschlagen wurde. Wheeler, der legendäre Mentor von Feynman und Thorne, hat nicht nur mit schwarzen Löchern und Quanten-Schwerkraft experimentiert, er wagte es, die Physik auf den Kopf zu stellen: Was wäre, wenn alles Physische („es“) aus reiner Information („bit“) entsteht?
Lass uns das wissenschaftlich aufschlüsseln, aber mit einem Hauch von Staunen. In der Quantenmechanik ist die Realität nicht festgelegt, bis sie beobachtet wird – denk an Schrödingers Katze, lebendig und tot, bis du einen Blick darauf wirfst. Wheeler ging damit weiter mit seinen „verzögerten Wahl“-Experimenten (inspiriert von Bohrs Komplementarität).
In einem Setup biegt Licht von einem fernen Quasar um eine Galaxie, wirkt als Wellen oder Teilchen, je nachdem, wie wir es Milliarden von Jahren später messen.
Die Vergangenheit ist nicht festgelegt; sie wird rückblickend durch unsere informativen Entscheidungen geformt.
Wheeler argumentierte: „Jedes es, jedes Teilchen, jedes Kraftfeld, sogar das Raum-Zeit-Kontinuum selbst leitet seine Funktion, seine Bedeutung, sein Dasein vollständig… aus den durch das Apparatur erzeugten Antworten auf Ja-oder-nein-Fragen, binären Entscheidungen, Bits ab.“
Das ist kein Sci-Fi; es ist in der Informationstheorie und Thermodynamik verankert. Schwarze Löcher, die Wheeler benannte, verdampfen durch Hawking-Strahlung, was Entropie (Unordnung) mit Informationsverlust verbindet. Wenn Information erhalten bleibt (wie es die Quanten-Gesetze verlangen), dann ist vielleicht das „Zeug“ des Universums nur kodierte Daten, verarbeitet von teilnehmenden Beobachtern wie uns.
Warum ist das heute wichtig? In einer Ära des Quantencomputings und der KI hallt „Es von Bit“ in digitalen Physiksimulationen (z. B. Wolframs zelluläre Automaten) und Holographie (AdS/CFT-Korrespondenz) wider, wo unsere 3D-Welt eine Projektion von 2D-Informationen an einer kosmischen Grenze sein könnte. Könnte der Urknall ein kolossaler Bit-Flip sein?
Sind wir Bits in einer großartigen Simulation?
Wheelers Idee stellt den Materialismus in Frage: Realität ist nicht „da draußen“ – sie wird mitgeschaffen.
Wie er scherzte: „Wir sind Teilnehmer daran, nicht nur das Nahe und Hier zu erschaffen, sondern auch das Ferne und Längst.“
Mind blown? Tauche ein in sein Buch „At Home in the Universe“ für mehr:
Was denkst du, Information zuerst oder Materie?

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