In einem weltweiten medizinischen Durchbruch haben Chirurgen in China das abgetrennte Ohr einer Frau erhalten, indem sie es mehrere Monate lang an ihrem Fuß transplantierten, bevor sie es erfolgreich wieder an ihrem Kopf anbrachten. Die Patientin, eine Fabrikarbeiterin namens Sun, erlitt im April 2025 einen verheerenden Arbeitsunfall, als schwere Maschinen einen großen Teil ihrer Kopfhaut, ihres Nackens und ihres Gesichts abtrennen – ihr Ohr wurde vollständig abgetrennt. Der schwere Gefäßschaden machte eine sofortige Wiederanbringung unmöglich, was das Risiko des Gewebetods erhöhte. Unter der Leitung von Dr. Qiu Shenqiang, stellvertretender Direktor der Mikrochirurgie am Shandong Provincial Hospital in Jinan, führte das Team einen beispiellosen heterotopischen Transplantation durch: das Ohr wurde an der Oberseite ihres Fußes befestigt. Dieser Standort wurde aufgrund der kompatiblen Arterien- und Venengrößen (so dünn wie 0,2–0,3 mm) und der ähnlichen Hautdicke zum Kopf gewählt, um eine zuverlässige Blutversorgung sicherzustellen, die das empfindliche Knorpel- und Gewebe am Leben erhält. Die anfängliche 10-stündige Operation umfasste die sorgfältige Wiederverbindung winziger Gefäße. Tage später, als die Durchblutung nachließ und das Ohr dunkler wurde, führten die Ärzte über fünf Tage hinweg etwa 500 manuelle Aderlassverfahren durch, um den Blutfluss wiederherzustellen. In der Zwischenzeit rekonstruierten die Chirurgen Suns Kopfhaut mit Hauttransplantaten aus ihrem Bauch. Nach mehr als fünf Monaten Heilung wurde im Oktober eine sechs Stunden dauernde Operation erfolgreich durchgeführt, um das Ohr wieder an seinen ursprünglichen Platz zu transplantieren. Sun wurde inzwischen entlassen, mit ihrem Gesichtsausdruck und der Ohrfunktion weitgehend wiederhergestellt – obwohl kleinere Nachbehandlungen geplant sind. Dieser wegweisende Fall setzt einen neuen Präzedenzfall in der rekonstruktiven Mikrochirurgie für schwere Avulsionsverletzungen.