Die Störung im Hormuz beginnt, in Bereiche zu spillen, über die die Leute noch nicht wirklich gesprochen haben. 👀 Die UN für Handel und Entwicklung warnt, dass der Rückgang von ~97% im Tankerverkehr durch die Straße jetzt auch zu einem Problem der Ernährungssicherheit wird. Denn es sind nicht nur Ölströme, die durch diesen Korridor fließen: • ~20% des globalen Öl- und LNG-Verkehrs gehen dort entlang • Fast ein Drittel des seegestützten Düngemittelhandels (etwa 16 Millionen Tonnen im letzten Jahr) passiert ebenfalls dort Die Kettenreaktion sieht folgendermaßen aus: Energie hoch → Düngemittel hoch → Transportkosten für Lebensmittel hoch. Entwicklungsländer spüren das zuerst. Länder wie Sudan und Somalia berichten bereits von Düngemittelengpässen. Was dieses Mal anders ist, sind die Mechanismen des Schocks. Ölkrise von 1973: Das Angebot wurde absichtlich gekürzt. Im Moment existiert das Öl noch… Schiffe können nur nicht sicher durch den Engpass fahren. Saudi-Arabien, VAE, Kuwait, Irak haben immer noch Fässer. Aber die Logistik ist die Einschränkung. Einige Produzenten kürzen bereits die Produktion, einfach weil die Lagerung zu füllen beginnt, wenn die Exporte stagnieren. Strategische Reserven könnten ein paar Monate abdecken, wenn sich das schnell klärt....