Neue Details tauchen über ein hitziges Treffen am Samstagnachmittag im Hotel Bayerischer Hof in München auf, an dem mehrere Senatoren und Mitglieder des Kongresses sowie Premierministerin Mette Frederiksen und der Premier von Grönland, Jens-Frederik Nielsen, teilnahmen. Es war während dieses Treffens, dass Senator Lindsey Graham Berichten zufolge völlig aus der Fassung geriet. Das amerikanische Medium Puck hatte zuvor beschrieben, wie sogenannte "f-bombs" (f steht für das Wort "fuck", Anm. d. Red.) im Raum herumgeworfen wurden. „Stell dir Graham an seinem schlimmsten Tag vor“, sagte eine Quelle gegenüber Puck. Aber Berlingske kann jetzt enthüllen, dass die Ereignisse noch gewalttätiger abliefen als zuvor berichtet — und dass Grahams Ausbruch sich insbesondere gegen Mette Frederiksen und Jens-Frederik Nielsen richtete. „Er nannte sie ‚kleine Dame‘“, sagte eine Quelle, die im Raum war, gegenüber Berlingske. Die Premierministerin schien jedoch nicht betroffen von dem, was alle Anwesenden als extrem erniedrigend und offen sexistisch wahrnahmen. „Sie wirkte cool“, sagte die Quelle. Als Graham fertig war, antwortete Frederiksen einfach: „Wenn du damit fertig bist, kann das Treffen fortgesetzt werden.“ Zuvor hatte Graham Frederiksen und Nielsen auch betont, dass Donald Trump der Präsident der Vereinigten Staaten sei — und damit der mächtigste Mann der Welt. Die Implikation: Weder Dänemark noch Grönland sollten glauben, sie seien im Vergleich zu den mächtigen Vereinigten Staaten irgendetwas. Dieser „Wutausbruch“, wie eine dänische Quelle, die im Raum war, es beschrieb, kam als extrem erniedrigend gegenüber Dänemark und Grönland rüber — insbesondere nach der Bemerkung „kleine Dame“, die sich an Mette Frederiksen richtete. Grahams Verhalten wurde von einer Quelle als offen „störend“, „schockierend“ und „extrem unangemessen“ beschrieben. Eine fast theatralische Szene entfaltete sich auch zwischen Graham und Premier Jens-Frederik Nielsen. ...