Liebe Bürger Israels, ich bin mir sicher, dass wir alle die Wahrheit über die Ereignisse vom 7. Oktober und was ihnen vorausging, herausfinden wollen. Das Dokument, das ich in der Hand halte, enthält die Antworten, die ich dem Staatlichen Prüfer im Rahmen seiner Untersuchung der Ereignisse vom 7. Oktober gegeben habe. Das Treffen fand in meinem Büro am 25. Dezember 2025 statt. Vier Stunden lang habe ich auf die drängenden Fragen des Prüfers und seines Teams geantwortet. Am 31. Dezember 2025, nur sechs Tage nach diesem Treffen, erließ das Oberste Gericht plötzlich eine einstweilige Verfügung und eine vorläufige Anordnung und stoppte die Arbeit des Staatlichen Prüfers. Ich möchte Ihnen betonen: Fast zwei Jahre lang arbeitete der Prüfer mit voller Handlungsfreiheit – ohne jegliche Einmischung der Justiz oder anderer. Aber nur sechs Tage nach meiner Antwort – entschied das Oberste Gericht, dem Antrag der Staatsanwältin nachzukommen, die Arbeit des Prüfers sofort zu stoppen, eine Arbeit, die darauf abzielte, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Ist das ein Zufall? Ich sage eine einfache Sache - urteilt selbst. Heute Abend lege ich Ihnen, Bürger Israels, meine vollständige Antwort an den Staatlichen Prüfer offen. Einige sicherheitsempfindliche Passagen wurden geschwärzt, und die autorisierten Stellen können sie einsehen - und in allen Akten der Dokumente, die ich dem Unterausschuss für Geheimdienste der Knesset übergebe. Ich muss Ihnen sagen, apropos Knesset - als ich heute die Hauptpunkte in der Ausschusssitzung für Außen- und Sicherheitspolitik der Knesset und auch im Kabinett präsentierte - gab es bei vielen Erstaunen. Denn sie wurden mit unzähligen Dingen konfrontiert, die völlig im Widerspruch zu dem stehen, was sie in den letzten zwei Jahren in den Medien gehört haben. Dieses Dokument enthält Transkripte von sicherheitspolitischen Diskussionen und viele Dokumente über einen Zeitraum von 12 Jahren, seit der Operation 'Schutzschild' bis zum Morgen des 7. Oktober. Der Prüfer hat mich auch gefragt und ich habe ihm geantwortet, ich habe mich auch zu meinem Verhalten und den Entscheidungen, die ich getroffen habe, sowie zu meinem Verhalten an diesem Tag, dem 7. Oktober, geäußert. Ein weiterer Punkt - hätte das Eingreifen des Obersten Gerichts die Untersuchung des Prüfers nicht gestoppt, hätten alle ehemaligen Amtsinhaber vollen Zugang zu allen Materialien und Dokumenten, die der Prüfer hat, erhalten, und sie hätten sich zu all den Dingen äußern können, die ich in diesem Dokument präsentiere. Im Gegenteil, ich möchte, dass sie sich zu den Dingen äußern....