Marc Andreessen: KI-Codierung eliminiert keine Programmierer – sie definiert sie neu. Der Job besteht nicht mehr darin, Code Zeile für Zeile zu tippen, sondern darin, 10 Codierungs-Bots parallel zu orchestrieren, mit ihnen zu argumentieren, ihre Ausgaben zu debuggen, die Spezifikation zu ändern und sie auf das richtige Ergebnis hinzuarbeiten. Aber hier ist der Haken: Wenn du nicht verstehst, wie man selbst Code schreibt, kannst du nicht bewerten, was die KI dir gibt. Die nächste Ebene der Programmierung besteht nicht darin, Skripte zu schreiben – es geht darum, KI zu beaufsichtigen, die sie schreibt. Die besten Programmierer von heute verbringen ihren Tag damit, zwischen Terminals zu springen, mehrere Codierungs-Bots zu verwalten, Fehler zu beheben und Anweisungen zu verfeinern. Die Ironie? Du brauchst immer noch tiefgehende Grundlagen, denn ohne sie weißt du nicht, wann die KI falsch liegt. Der Job des Programmierers hat sich verändert. Jetzt geht es darum, mit Codierungs-Bots zu argumentieren, KI-generierten Code zu debuggen und zu verstehen, warum etwas nicht funktioniert oder nicht schnell genug ist. KI abstrahiert die Arbeit – aber nur Menschen, die Code wirklich verstehen, können sagen, ob die Abstraktion das Richtige tut. Programmierer verschwinden nicht – sie werden 10x, 100x, sogar 1.000x produktiver. Die Aufgaben ändern sich, der Job ändert sich, aber die Menschen überwachen weiterhin den Prozess, bewerten Ergebnisse, beheben Fehler und treffen Entscheidungen. KI verändert, wie wir codieren, nicht wer verantwortlich ist. Der zukünftige Programmierer wird nicht durch KI ersetzt – er wird durch sie aufgewertet. Du musst immer noch lernen, wie man Code schreibt und versteht, denn wenn die KI es falsch macht, sind die Menschen diejenigen, die wissen müssen, warum. Diese Aufwertung der Fähigkeiten ist die wahre Revolution.