Ein neues Papier von @jeffzywang, @genophoria und dem Team beschreibt verwaiste nicht-kodierende RNAs, bekannt als "oncRNAs", als krebsentstehende Moleküle mit wichtigen Rollen in der Tumoridentität und -progression sowie in der klinischen Überwachung bei menschlichen Krebserkrankungen:
Aufbauend auf ihrer früheren Entdeckung von oncRNAs bei Brustkrebs analysierte das Forschungsteam kleine RNA-Sequenzierungsdaten von 32 Krebsarten. Das Team identifizierte etwa 260.000 oncRNAs, die in normalem Gewebe fehlen, und bildete digitale Barcodes für Krebsart und -untertyp.
Sie fragten dann, ob einige oncRNAs tatsächlich Krankheiten vorantreiben. Großangelegte funktionale Screenings bei Mäusen zeigten, dass ~5% eine klare onkogene Aktivität aufweisen, wobei zwei Brustkrebs-oncRNAs gefunden wurden, die das Tumorwachstum und die Metastasierung fördern.
Weitere Analysen bei Brustkrebspatienten aus der I-SPY 2-Studie zeigten, dass Veränderungen der zirkulierenden OncRNA-Spiegel nach der Behandlung klinische Ergebnisse vorhersagten, was OncRNAs als blutbasierte Krebsbiomarker unterstützt.
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