Es hat eine Weile gedauert, bis ich Krishnamurti endlich gelesen habe. Wenn du allergisch gegen Gurus bist, aber trotzdem große Fragen stellst, ist er im Grunde dein Mann. 11 Zitate aus Freiheit vom Bekannten: 1. „Der Gedanke ist so listig, so clever, dass er alles zu seinem eigenen Vorteil verzerrt.“​ 2. „Angst ist eines der größten Probleme im Leben. Ein Geist, der in Angst gefangen ist, lebt in Verwirrung, in Konflikt und muss daher gewalttätig, verzerrt und aggressiv sein.“​ 3. „Wahrheit hat keinen Weg, und das ist die Schönheit der Wahrheit, sie ist lebendig.“​ 4. „Du siehst also, dass du dich auf niemanden verlassen kannst. Es gibt keinen Führer, keinen Lehrer, keine Autorität. Es gibt nur dich.“​ 5. „Disziplin muss ohne Kontrolle, ohne Unterdrückung, ohne jede Form von Angst sein… Es ist nicht zuerst Disziplin und dann Freiheit; Freiheit ist von Anfang an da, nicht am Ende.“​ 6. „Wenn man eine Sache sehr klar sehen will, muss der Geist sehr ruhig sein, ohne alle Vorurteile, das Geschwätz, den Dialog, die Bilder, die Vorstellungen.“​ 7. „Aufmerksamkeit ist nicht dasselbe wie Konzentration. Konzentration ist Ausschluss; Aufmerksamkeit, die totale Achtsamkeit, schließt nichts aus.“​ 8. „Um uns selbst zu verstehen, braucht es keine Autorität, weder von gestern noch von vor tausend Jahren, denn wir sind lebendige Wesen, die sich immer bewegen, fließen, niemals ruhen.“​ 9. „Keines der Qualen der Unterdrückung, noch die brutale Disziplin, sich einem Muster anzupassen, hat zur Wahrheit geführt. Um zur Wahrheit zu gelangen, muss der Geist völlig frei sein, ohne einen Fleck der Verzerrung.“​ 10. „Die meisten von uns wollen, dass unsere Gedanken ständig beschäftigt sind, damit wir daran gehindert werden, uns selbst so zu sehen, wie wir tatsächlich sind. Wir haben Angst, leer zu sein.“​ 11. „Jeder von uns hat ein Bild davon, was wir denken, dass wir sind oder was wir sein sollten, und dieses Bild… hindert uns völlig daran, uns selbst so zu sehen, wie wir tatsächlich sind.“