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In einer Reihe bahnbrechender Experimente haben Wissenschaftler die Fähigkeit demonstriert, Elektrizität drahtlos durch die Luft zu übertragen – und das nur mit hochintensiven Ultraschallwellen und fokussierten Laserstrahlen.
Forscher an der Universität Helsinki und der Universität Oulu bringen Finnland an die Spitze dieser aufkommenden Revolution der drahtlosen Energie. Eine der visuell auffälligsten Innovationen umfasst akustische Plasmakanäle: Mächtige Ultraschallwellen schaffen unsichtbare, niederdichte Pfade in der Atmosphäre, die elektrische Entladungen (Funken) präzise entlang einer kontrollierten Trajektorie leiten. Dieses "akustische Kabel" fungiert wie ein unsichtbarer Kanal, der es der Elektrizität ermöglicht, durch den offenen Raum zu springen, ohne einen physischen Leiter.
Noch in der Laborphase deutet die Technik auf transformative Anwendungen hin: kontaktloses Laden, steckerfreie intelligente Oberflächen, dynamische elektrische Verbindungen in der Robotik oder sogar temporäre Stromverbindungen in schwer zugänglichen Umgebungen.
Parallel dazu werden die Grenzen weiter verschoben:
- Power-by-Light-Systeme nutzen hochleistungsfähige Laser, um Energie über Entfernungen zu photovoltaischen Empfängern zu strahlen. Diese Systeme bieten vollständige galvanische Isolation – keine elektrische Verbindung zwischen Sender und Empfänger – was sie ideal für gefährliche Umgebungen wie Kernkraftwerke, Hochspannungsumspannwerke, Unterwasseroperationen oder Luftfahrtplattformen macht, wo herkömmliches Verkabeln Sicherheitsrisiken birgt.
- Die Energieernte aus Radiofrequenzen (RF) wandelt umgebende elektromagnetische Wellen (von Wi-Fi, Mobilfunknetzen, Rundfunksignalen) in nutzbare Energie um. Dieser "Wi-Fi für Elektrizität"-Ansatz könnte Milliarden von Einweg-Batterien in energiearmen Internet-of-Things (IoT)-Geräten, Sensoren, tragbaren Geräten und Fernüberwachungssystemen überflüssig machen, was die elektronische Abfallmenge und den Wartungsbedarf drastisch reduziert.
Insgesamt deuten diese finnisch geführten Fortschritte auf einen tiefgreifenden Wandel hin: eine Zukunft, in der die Energieinfrastruktur flexibler, dezentraler und unsichtbarer wird – frei von den Einschränkungen durch Kupferkabel, Stecker und physische Verbindungen.
Während Herausforderungen bestehen bleiben (Effizienz, Sicherheit im großen Maßstab, regulatorische Hürden), signalisiert die Konvergenz von akustischen, optischen und RF-drahtlosen Energietechnologien, dass die Ära der wirklich kabelgebundenen Elektrizität möglicherweise früher als erwartet anbrechen könnte.
[Universität Helsinki. Drahtlose Elektrizitätsübertragung: Durchbrüche in akustischer und laserbasierter Energie. Nachrichten der Universität Helsinki]

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