Der Gründer von Quant, @_jhunsaker, spricht über die Dezentralisierung von Monad und die Grenzen der Physik. Monad soll global verteilt sein, daher begrenzen physikalische Gesetze seine Geschwindigkeit. Die Lichtgeschwindigkeit erzeugt eine minimale Latenz von etwa 100 Millisekunden für die Kommunikation über die Welt. Der Konsensprozess einer Blockchain umfasst das Senden eines Blocks an entfernte Knoten und das Empfangen einer Rückmeldung ("Ja, ich habe diesen Block gesehen, ich stimme dir zu"). Um den Block so schnell wie möglich zu verteilen, benötigen Knoten direkte Verbindungen; mehr "Hops" erhöhen die Latenz. Der Führer oder Vorschlagende kodiert den Block mit "Raptor-Encoding" und sendet ihn an die Validatoren. Der gesamte Prozess des Sendens des Blocks und des Empfangens von Stimmen muss in wenigen hundert Millisekunden abgeschlossen sein, was die Blockzeit festlegt. Die minimale Blockzeit für ein global verteiltes Netzwerk beträgt einige hundert Millisekunden. Die Blockzeiten von Solana liegen bei etwa 400 Millisekunden, nahe am physikalischen Minimum. Der Parameter von Monad ist ebenfalls auf *400* Millisekunden eingestellt. Jede Behauptung, dass eine global verteilte Kette diesen Prozess in weniger als 400 Millisekunden durchführt, ist unehrlich. Blockchains mit allen Servern in derselben Region können Blockzeiten von 50 Millisekunden beanspruchen, da sie nicht durch die Gesetze der Physik über globale Distanzen eingeschränkt sind, aber das bedeutet, dass sie nicht so dezentralisiert sind. Ein Designziel für Monad ist es, einen Knoten zu ermöglichen, überall auf der Welt zu laufen und an der Kette teilzunehmen. Hinweis: Seit dieser Aufnahme wurden die Blockzeiten von Monad auf 400 ms gesenkt.