Jetzt, vier Jahre später, fühle ich immer noch dasselbe. Die Kluft zwischen der physischen und der digitalen Welt wird nur größer. Tatsächlich denke ich, dass für die meisten Menschen heute online die echte Welt ist. Die durchschnittliche Bildschirmzeit beträgt heute weltweit 6 Stunden 30 Minuten, in entwickelten Ländern sogar fast 9 Stunden. Persönlich beträgt meine Bildschirmzeit täglich 10 Stunden am Telefon, plus die Überlappung mit dem Laptop, also schätze ich 12-14 Stunden täglich. Das sind basically die meisten wachen Stunden. Mit der zunehmenden Nutzung von AI und Krypto weltweit bewegen wir uns in ein digitales Superuniversum. Und ich denke, der Grund, warum Treffen mit Normies langsam erscheint, ist, dass sie im Alltag viel weniger erleben als die Menschen, die online leben. Außerdem, wenn man Menschen trifft, die das klassische 9-5-Routineleben führen, ist es basically nur ein Aufholen, und man redet am Ende nur über die alten Zeiten. Ein Teil davon liegt daran, dass sie keine neuen Dinge gelernt haben (aber du hast es), und das Gespräch stirbt schneller ab. Ich habe damit kein Problem, aber für hochgradig aktive Menschen, die online leben, braucht man irgendwie ständige Reize und das Gefühl, sich jeden einzelnen Tag weiterzuentwickeln. Man muss besser werden. Warum? Nur weil es dein Raison d'être ist. Es ist der gleiche Grund, warum wir weiterhin nach mehr Geld streben, obwohl wir mehr als genug haben. Jeder Tag, an dem du nicht vorankommst, ist ein verlorener Tag.