Aus dem Iran über Starlink: Eine unserer [weiblichen] Freundinnen wurde am 8. Januar in Teheran ins linke Bein geschossen. Zufällig nahm eine Krankenschwester sie auf und brachte sie in ihr eigenes Zuhause. Dort wurde die Kugel aus ihrem Bein entfernt, aber sie wurde nicht in ein Krankenhaus gebracht [Es gibt Berichte, dass Verletzte im Krankenhaus verhaftet oder sogar erschossen werden]. Sie kontaktierten ihren Vater, der in einer anderen Stadt lebt, und informierten ihn, dass seine Tochter bei ihnen sei. Der Vater fuhr mitten in der Nacht mit seinem Privatwagen nach Teheran und brachte seine Tochter zurück in ihre Heimatstadt. Sie kämpfen jetzt darum, eine angemessene medizinische Behandlung für sie zu finden. Leider wurden alle, die direkt vor diesem Mädchen standen, durch Schüsse aus automatischen Waffen getötet. Der persische Text wurde aus Sicherheitsgründen umgeschrieben: Im Verlauf der Ereignisse in Teheran wird eine unserer Bekannten am Bein von einer Kugel getroffen. Zufällig bringt sie jemand aus dem medizinischen Personal an einen sicheren Ort. Dort wird die Kugel aus ihrem Bein entfernt, aber aufgrund der Umstände war es nicht möglich, ins Krankenhaus zu gehen. Später werden ihre Angehörigen, die außerhalb von Teheran wohnen, informiert, und ihr Vater fährt nachts mit seinem eigenen Fahrzeug nach Teheran und bringt sie in ihre Wohnstadt. Jetzt haben sie große Schwierigkeiten, den Behandlungsprozess zu verfolgen. Die bittere Wahrheit ist, dass alle, die sich in sehr unmittelbarem Abstand vor dieser Person befanden, durch das schwere Feuer ihr Leben verloren haben.