Die Inflation schien im Dezember auf den ersten Blick ruhig zu sein, aber ein genauerer Blick auf die Daten zeigt, dass die alltäglichen Kosten weiterhin auf eine Weise steigen, die die Haushaltsbudgets belastet. Der Verbraucherpreisindex stieg im Jahresvergleich um 2,7 %, unverändert im Vergleich zu November, während die monatlichen Preise um 0,3 % zunahmen. Die Kerninflation ging leicht zurück, aber mehrere wichtige Kategorien blieben weiterhin angespannt. Wohnkosten, Lebensmittel, Versorgungsleistungen und Reisekosten zeigten alle Druck, den die Verbraucher nur schwer ignorieren können. Eine der größten Überraschungen kam von den Abonnement- und Mietkosten für Videos und Videospiele, die in einem einzigen Monat um fast 20 % sprangen. Auch die Lebensmittelpreise stiegen schneller als die Überschrift vermuten ließ und erhöhten sich im Dezember um 0,7 % sowohl bei Lebensmitteln als auch in Restaurants. Im Jahresvergleich sind die Lebensmittelpreise um 3,1 % gestiegen, wobei die Restaurantmahlzeiten um über 4 % zugenommen haben. Kaffee bleibt ein herausragender Schmerzpunkt, der im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 % gestiegen ist, während die Rindfleischpreise um mehr als 16 % höher sind. Die Versorgungsleistungen fügten eine weitere Stressschicht hinzu. Die Gaspreise stiegen im Dezember um 4,4 % und sind nun im Jahresvergleich um mehr als 10 % gestiegen, was die Haushalte belastet, da die Heiznachfrage im Winter steigt. Die Reisekosten stiegen ebenfalls, wobei die Flugpreise im Laufe des Monats um mehr als 5 % anstiegen. Diese Erhöhungen verdeutlichen, wie schnell die Inflation in den Kategorien des täglichen Ausgaben wieder anziehen kann. Es gab jedoch auch Erleichterungen. Die Eierpreise fielen stark, die Umzugskosten sanken, und große Haushaltsgeräte verzeichneten bedeutende monatliche Rückgänge. Dennoch deutet die Mischung aus hartnäckiger Lebensmittel-, Versorgungs- und Dienstleistungsinflation darauf hin, dass der Kampf gegen die steigenden Lebenshaltungskosten für die Verbraucher noch nicht vorbei ist.