Buffett tritt als CEO von Berkshire Hathaway zurück. Es ist das Ende einer Ära. Hier ist, was Sie über seinen Rücktritt wissen müssen:
Warren Buffett ist offiziell im Alter von 95 Jahren als CEO von Berkshire Hathaway zurückgetreten. Er beendet eine 60-jährige Amtszeit, die den amerikanischen Kapitalismus neu gestaltet hat.
2. Was als eine scheiternde Textilfabrik begann, wurde zu einem Konglomerat im Wert von 1 Billion Dollar. Buffett nannte den Kauf von Berkshire einmal seine "dümmste Investition." Die Geschichte war anderer Meinung.
3. Seine geheime Waffe? Versicherungs-"Float." Durch die Nutzung von Prämien als kostengünstiges Kapital baute Buffett legendäre Aktienpositionen auf und kaufte ganze Unternehmen auf.
4. Auf dem Weg dorthin wurde er zu einer der reichsten Personen der Welt, mit einem Vermögen von über 150 Milliarden Dollar. Jetzt verspricht er, fast alles davon zu verschenken.
5. Bisher hat Buffett ungefähr 208 Milliarden Dollar in Berkshire-Aktien gespendet. Er hat seinen Kindern aufgetragen, letztendlich fast alles, was bleibt, wegzugeben. Das ist kein klarer Schnitt. Buffett bleibt Vorsitzender des Vorstands und plant, so oft wie eh und je nach Omaha HQ zu kommen.
6. Aber heute markiert den ersten offiziellen Tag unter seinem handverlesenen Nachfolger: Greg Abel, der langjährige Vizevorsitzende von Berkshire. Buffett hat sich seit Jahren auf diesen Übergang vorbereitet.
7. Er nannte Abel 2021 öffentlich als Nachfolger und kündigte den CEO-Übergang formell auf der Jahreshauptversammlung 2025 an. In einem Schreiben an die Aktionäre lobte Buffett Abel als „einen großartigen Manager, einen unermüdlichen Arbeiter und einen ehrlichen Kommunikator.“
8. Der Wandel ist bereits im Gange. Abel bringt mehr Struktur und Disziplin in die Tochtergesellschaften und lenkt Berkshire subtil von Buffetts berühmtem, unaufdringlichem Ansatz ab.
9. Buffett selbst gab es zu: „Unsere Manager mögen Autonomie, aber sie fühlen sich auch einsam… Greg gibt ihnen beides und mehr Disziplin, als ich es tun würde.“
10. Die großen unbeantworteten Fragen bleiben: Was passiert mit über 350 Milliarden Dollar in Bargeld? Dividenden? Aktienrückkäufe? Oder mehr Geduld? Die Zeit wird es zeigen. Bildquelle: Statista
153