Duschgedanke: Ich denke nicht, dass es so etwas wie "emotionales Trading" gibt. Ich denke, es geht einfach darum: "Hältst du dich an die Regeln deiner Strategie oder nicht?" Beispiel 1: Du bist wütend • Wenn du die Regeln deiner Strategie befolgst, dann macht es keinen Unterschied für deine P&L, dass du wütend bist. • Wenn du die Regeln deiner Strategie NICHT befolgst, dann wird es natürlich ein Problem sein, weil du deine P&L beeinflussen wirst. Beispiel 2: Du bist glücklich • Genau das Gleiche gilt hier. • Wenn du die Regeln deiner Strategie befolgst, sollte es keinen Einfluss auf deine P&L haben. • Wenn du die Regeln deiner Strategie NICHT befolgst, dann ist das ein Problem, weil du deine P&L beeinflussen wirst. Der emotionale Zustand (gut oder schlecht), den man erlebt, spielt also nicht wirklich eine große Rolle. Man kann sogar noch einen Schritt weiter gehen und argumentieren, dass "Trading mit Emotionen" die ganze Zeit passiert, da wir Menschen sind und 24/7 Emotionen erleben... also können wir es wirklich nicht vermeiden. Manchmal gibt es viel Emotion und manchmal weniger. Manchmal verändert es unser Verhalten und manchmal nicht. All das Gerede über "Trader-Psychologie" gilt nur für Trader, die Probleme haben, sich tatsächlich an ihr System zu halten. Nachdem sie den Punkt erreicht haben, an dem sie "den Plan befolgen und die Regeln nicht wie ein Affe brechen können", DANN können sie anfangen, darüber nachzudenken, wie sie ihren Vorteil verbessern können. 🌶️