NVIDIA-CEO Jensen Huang warnt, dass Amerikas Vorsprung in der KI alles andere als sicher ist. Er unterteilt den US-China-Wettbewerb in der KI in das, was er einen "fünfschichtigen Kuchen" nennt. Und während die USA in einigen Schichten dominieren, sieht Jensen in anderen kritische Schwachstellen... 1) Energie: China hat doppelt so viel wie die USA, trotz einer kleineren Wirtschaft. Was für Jensen "keinen Sinn macht". 2) Chips: Die USA sind "Generationen voraus", aber Jensen warnt vor Selbstzufriedenheit. "Jeder, der denkt, dass China nicht herstellen kann, verpasst die große Idee." 3) Infrastruktur: Einen Rechenzentrum in den USA aufzubauen, dauert etwa drei Jahre. In China? "Sie können ein Krankenhaus an einem Wochenende bauen." 4) Modelle: Die US-Frontier-Modelle sind "zweifellos weltklasse", aber "China ist bei Open Source weit voraus." 5) Anwendungen: Die öffentliche Meinung unterscheidet sich stark. Frag beide Bevölkerungen, ob KI mehr Gutes als Schaden anrichten wird, und "in ihrem Fall würden 80% sagen, dass KI mehr Gutes als Schaden anrichten wird. In unserem Fall wäre es umgekehrt." Jensens Warnung ist klar. In der Führung bei Chips und Frontier-Modellen zu sein, reicht nicht aus, wenn man bei Energie, Infrastrukturgeschwindigkeit, Open Source und öffentlichem Vertrauen im Rückstand ist. Den KI-Wettlauf zu gewinnen, erfordert Stärke über den gesamten Stapel, und im Moment haben die USA noch Arbeit vor sich.