Beim Neujahrsessen mit Verwandten sprachen sie über die Tricks beim Goldgeschäft, die im Grunde ähnlich sind wie die, die auf Douyin (TikTok) gezeigt werden. Es gibt eine Fernbedienung, die die Waage steuern kann, du legst 100g Gold darauf und es wird dir direkt auf 0 angezeigt. Natürlich ist das in Wirklichkeit nicht so absurd, aber manchmal gibt es 30% oder 50% Abzüge. Viele Leute verkaufen Gold, ohne es selbst zu wiegen, und wenn sie dann zur Waage gehen, wird aus 700g plötzlich 300g. Manchmal werden sie auch selbst betrogen; jemand wiegt das Gold vorher und kommt dann vorbei und sagt, er wisse nicht, dass die Waage um 20% gesenkt wurde, zum Beispiel, jetzt sind aus 50g nur noch 40g geworden. Nachdem das Geld überwiesen wurde, gehen sie hin, um ein Erinnerungsfoto zu machen, und nehmen das Gold einfach mit. Wenn sie die Polizei rufen, kümmert sich niemand darum, denn die Polizei weiß auch, dass sie normalerweise nicht sauber sind. Es heißt, nach dem Gesetz wäre das einmal Raub und einmal Betrug, aber ich habe das nicht genau untersucht. Wenn man darüber nachdenkt, sind viele stationäre Geschäfte doch auch Betrug, die können nicht viel sauberer sein als der Krypto-Markt. Zum Beispiel das Geschäft mit dem Goldankauf: Wenn sie dir nicht das Gewicht abziehen und nicht die Qualität berücksichtigen, reicht die Miete für den Laden nicht aus. Und viele, die mit hohen Rückkaufpreisen werben, bieten Preise an, die über dem internationalen Marktpreis liegen, das ist offensichtlich Betrug an Dummen. Außerdem gibt es auf Douyin oft Angebote, bei denen eine Goldkette von mehreren Dutzend Gramm für nur ein paar Euro verschenkt wird, angeblich als Wohltat von einem großen Boss, und viele alte Leute auf dem Land glauben das wirklich. Wenn man im Krypto-Markt denkt, es sei ein Drecksloch, sollte man mal rausgehen und schauen; die Luft im Krypto-Markt fühlt sich immer noch recht frisch an. Zumindest wird solch offensichtlicher Betrug noch verachtet, während es in vielen Branchen fast die gemeinsame Praxis aller ist. Interessanterweise sagte ein älterer Verwandter, man solle die Leute aus dem Nordosten nicht betrügen, denn die aus dem Nordosten machen oft die Haken.