Ein Deal kommt rein, der Agent kann mir innerhalb eines Tages die gesamte Wertschöpfungskette der Branche klarmachen. Diese Analyse von Punkt zu Fläche hätte früher einen Monat gedauert. Letzte Woche war ich noch ein wenig besorgt wegen dieser Sache. Aber in letzter Zeit habe ich viele Leute offline getroffen und mit ihnen über ihre Erfahrungen mit Agenten gesprochen, und ich bin nicht mehr so besorgt. Die Unterschiede in den Ergebnissen sind viel größer als ich dachte. Bei der Nutzung von Agenten gibt es Leute, die eine fließbandartige Zusammenfassung erstellen; andere hingegen können eine völlig andere Branchenstruktur herausarbeiten und geben Urteile mit ihren eigenen historischen Einsichten ab. Ein ganz einfaches Beispiel: Wenn man nach der Marktgröße fragt, wird der eine Agent sagen: "Das ist ein sehr großer Markt", während ein anderer sagen wird: "Er macht immer noch einen kleinen Teil des Ganzen aus." Die Daten sind beide korrekt, die Schlussfolgerungen sind jedoch völlig gegensätzlich. Das Problem liegt nicht in den Informationen, sondern in den Fragen. Welche Fragen man stellt, aus welcher Perspektive man an die Sache herangeht und welche Annahmen man trifft, bestimmen, was man letztendlich über die Branche sieht; es sind grundlegend unterschiedliche Dinge. Die Antworten werden immer günstiger, die Qualität der Fragen wird die Grenzen des Verständnisses bestimmen.