Die Teilnahme an der GTC ist ein einmaliges Erlebnis. Das war das erste Mal, dass ich die GTC persönlich besuchen konnte. Man muss sich das so vorstellen: Alle Straßen rund um die Veranstaltungsstätte sind gesperrt; es fühlt sich an, als hätte sich die Hälfte der Stadt in eine NVIDIA-Veranstaltung verwandelt. Abends versammeln sich die Leute, um über das zu diskutieren, was sie gehört haben; tagsüber gibt es unzählige Workshops und Vorträge, durchsetzt mit zahlreichen Unternehmen – wie Lenovo, AWS, Azure, Mercedes, Coreweave und vielen anderen – im Grunde genommen jeder, der in irgendeiner Form mit "AI" zu tun hat. Die gesamte GTC begann in einer buchstäblich stadionfüllenden Arena (20.000 Menschen, wenn ich mich richtig erinnere), wo das Publikum gebannt den Worten von Jensen Huang lauschte. Die Keynote begann auf epische Weise und endete mit einem melodischen Höhepunkt. Dazwischen gab es Sessions, in denen die Teilnehmer direkt mit Jensen während Q&As interagieren konnten – Fragen, die er mit seinem typischen Humor beantwortete. Man verbringt den ganzen Tag in Bewegung, trifft neue und faszinierende Menschen, führt unzählige interessante Gespräche und – von morgens bis abends – vertieft man sich intensiv in die Materie und beschäftigt sich mit der Zukunft. Morgen um 9:00 Uhr habe ich ein Gespräch mit Kris Briski von NVIDIA; darauf folgen zahlreiche andere Veranstaltungen, und am Freitag – zum allerersten Mal – werde ich eine langsame Fahrt zum Flughafen in einem FSD (Full Self-Driving) Auto machen. Selbst jetzt kann ich jedoch sagen, dass das gesamte GTC-Erlebnis überwältigend war. Ich brauche noch etwas Zeit, um alles zu verarbeiten, und werde danach einen vollständigen Rückblick schreiben. Aber das, was ich hier erlebt habe, hat sogar mich überrascht. Es ist das *Gefühl* – der einzigartige Charakter der Veranstaltung – etwas, das man typischerweise mit Fußballspielen oder großen Sportereignissen assoziiert: dieses spürbare Gefühl von Euphorie und Aufregung. Ich hätte nie erwartet, das auf einer Technologiekonferenz zu erleben, und es hat einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Übrigens: Ich werde im Mai wieder in Kalifornien sein, um an Google I/O teilzunehmen – und, vorausgesetzt, alles läuft nach Plan, werde ich auch im April einen Zwischenstopp in Peking einlegen. Aber ich werde dir davon erzählen, wenn die Zeit gekommen ist.
P.S.: Die Wahrheit ist auch, dass ich mich neben all den professionellen Influencern und Journalisten manchmal wie ein Amateur fühle. Aber hey - jeder fängt klein an, oder? :)
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