PANews berichtete am 15. März, dass laut Cointelegraph, laut Colin Butler, Executive Vice President für Kapitalmärkte bei Mega Matrix, die Unsicherheit rund um den regulatorischen Rahmen für Stablecoins traditionelle Banken in eine benachteiligtere Position als Kryptounternehmen im Wettbewerb bringen könnte, da Banken zwar viel in den Aufbau digitaler Vermögenswerte investiert haben, es aber schwierig ist, verwandte Unternehmen vollständig umzusetzen, bevor die Regeln geklärt sind.

Darüber hinaus kann die Renditelücke zwischen Stablecoin-Plattformen und Bankeinlagen ebenfalls die Kapitalwanderung vorantreiben. Butler sagte, dass die meisten Handelsplattformen etwa 4 % bis 5 % Rendite auf Stablecoin-Salden bieten, während die durchschnittliche Rendite eines Sparkontos in den USA weniger als 0,5 % beträgt und Gelder bei höheren Renditen tendenziell schnell fließen. Butler warnte außerdem, dass, wenn Regulierungsbehörden die Renditen von Stablecoin begrenzen, dies Mittel in weniger regulierte Strukturen verlagern könnte, wie etwa synthetische Dollar-Token wie USDe, die durch Derivatestrategien Rendite generieren, wodurch Kapital in weniger transparente Offshore-Märkte fließen kann.

Fabian Dori, Chief Investment Officer von Sygnum, ist der Ansicht, dass zwar die Wettbewerbslücke zwischen Banken und Kryptoplattformen wächst, die Möglichkeit großflächiger Einlagenabflüsse kurzfristig jedoch weiterhin begrenzt ist. Er wies jedoch darauf hin, dass Bankeinlagen, sobald Stablecoins als renditegenerierendes digitales Bargeld angesehen werden, einem stärkeren Wettbewerbsdruck ausgesetzt sein werden.

Butler wies darauf hin, dass die Rechtsabteilungen der Banken im Allgemeinen nicht in der Lage sind, die Kapitalausgaben für den Vorstand weiter auszuweiten, da der Markt noch unklar ist, ob Stablecoins letztlich als Einlagen, Wertpapiere oder eigenständige Zahlungsinstrumente klassifiziert werden. Darunter hat JPMorgan Chase das Onyx-Blockchain-Zahlungsnetzwerk entwickelt, BNY Mellon hat digitale Verwahrungsdienste eingeführt und Citigroup hat ebenfalls tokenisierte Einlagen getestet, aber regulatorische Unklarheiten schränken die weitere Skalierung dieser Eingaben ein.

Er fügte hinzu, dass Kryptounternehmen im Gegensatz dazu schon lange in einem regulatorischen Graubereich agieren und weiter expandieren können, während traditionelle Banken in einem ähnlichen Umfeld keine Compliance-Risiken tragen können, weshalb es leichter ist, die Führung im Stablecoin-Wettbewerb zu verlieren.

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