Seed Flywheel: Der wahre Schutzwall beim Seed-Investieren besteht nicht darin, Gewinner auszuwählen. Es geht darum, ein System aufzubauen, in dem Gewinner dich finden. Etwa 50 Seed-Investitionen pro Jahr – eine pro Woche – funktionieren nur, wenn jeder Gründer, in den investiert wird, eine Empfehlungsquelle wird. Mehr Hilfe bedeutet mehr Empfehlungen. Mehr Portfolio bedeutet mehr Gemeinschaftswert. Das Flywheel kann sich potenzieren. Ein Portfolio von 10 Unternehmen kann kaum jemandem helfen. Ein Portfolio von 500 hat jemanden, der genau dieses Problem letzten Monat hatte – diese genaue Rolle eingestellt, dieses genaue Board-Gespräch navigiert, diese genaue technische Herausforderung gelöst. Das ist aus zwei Gründen wichtig. Erstens – die Qualität des Dealflows. Die besten Seed-Deals kommen von Gründern, die andere Gründer empfehlen. Nicht kaltes Outbound. Nicht Konferenzen. Dieses Empfehlungsnetzwerk braucht Jahre und Hunderte von Investitionen, um aufgebaut zu werden. Es ist extrem schwer, von Grund auf zu replizieren. Zweitens – Überlebensraten. Eine Gründer-Community, in der sich die Menschen gegenseitig helfen, bedeutet, dass mehr Portfoliounternehmen die Talsohle überstehen. Das verbessert nicht nur die Chancen. Es schützt auch die Risiken. Mehr Unternehmen, die die Series A überstehen, bedeuten mehr Chancen auf das Power Law und weniger Abschreibungen. Diese Community ist der Schutzwall. Nicht die Partner, nicht die Marke, nicht die These.